Fundamentalisten Geschrei


Sieht in religiösen Fundamentalisten eine Bedrohung für die Demokratie: Alt-Bundeskanzler Gerhard Schröder. Foto: flickr/SPD-Schleswig-Holstein

Da hat es platsch gemacht und eine Zwölf war auf der Zehner-Scheibe. Machtmensch Schröder nennt evangelikale Fundamentalisten eine Bedrohung für die Demokratie und die quieken und protestieren sogleich. Voll ins Schwarze. Mal sehen ob er umfällt, wie weiland Thomas Krüger bei der Q-Rage-Geschichte? Einen rationalen Grund dafür würde es nicht geben.

pro-Medienmagazin

„Religiöser Fundamentalismus bedroht Demokratie“, hat die SPD-Parteizeitung „Vorwärts“ kürzlich in ihrer Online-Ausgabe behauptet und auf den Besuch von Vertretern der Evangelischen Allianz in Deutschland (DEA) Ende Oktober im Kanzleramt verwiesen. Der Vorsitzende der DEA, Jürgen Werth, hat den Artikel gegenüber pro scharf kritisiert.

„Während Bundeskanzlerin Angela Merkel christliche Fundamentalisten im Kanzleramt empfängt und hinterher erklärt, sie nehme die Evangelikalen in Deutschland als besonders ‚intensiv evangelische Christen‘ wahr, warnt ihr Amtsvorgänger genau davor“, schrieb der Leitende Redakteur des „Vorwärts“ Lars Haferkamp und zitierte Gerhard Schröder, der bei einem Besuch der privaten Universität Bucerius Law School in Hamburg gesagt hatte: „Religiöse Fundamentalisten, die sich für ‚erleuchtet‘ halten, sind für Argumente nicht mehr zugänglich.“ Damit seien sie eine Bedrohung für die Demokratie. Der „Vorwärts“ nannte als Beispiel die „Tea-Party-Bewegung“, die in dem Beitrag als eine „christlich fundamentalistische Gruppe in den USA“ bezeichnet wurde. Es sei nicht ausgeschlossen, dass diese Bewegung auch in Deutschland Fuß fasse.

weiterlesen