Sekten-Gefahr


Quelle: krone.at

Obskure Heilsbotschaften, großspurige Versprechungen, falsche Freunde: Mit immer aggressiveren Methoden versuchen religiöse Sekten, auch in der Steiermark Fuß zu fassen. Erste Ansprechpartner seien Jugendliche, besonders aktiv sei Scientology, warnen jetzt Experten.

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„Die Krise war das Einfallstor für Sekten“, weiß Experte Roman Schweidlenka, der sich seit 1978 intensiv mit der Thematik auseinandersetzt. Obskure Gruppierungen hätten Arbeitslosen und Jugendlichen mit Jobängsten das Blaue vom Himmel versprochen, wirtschaftliche Erfolge, Geldsegen, ja sogar ewiges Leben in Aussicht gestellt.

Jugend über Nachhilfeunterricht geködert

Eine Saat, die jetzt auch in der Steiermark aufgeht – die Sekten- Gefahr wächst! Besonders aktiv sei Scientology, die zwar noch nicht viele Anhänger (österreichweit geschätzte 3.000) gefunden habe, aber „intensiv am Werken“ sei: „Junge Menschen werden etwa über Nachhilfeunterricht geködert, um ihr Vertrauen zu gewinnen. So schleicht man sich auch in die Familien ein“, sagt Schweidlenka im „Krone“- Gespräch.

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