Vom „Schweinestaat“


Quelle: info-antike.de

Nicht mit der Lüge leben: Auch das Christentum steht in schroffem Gegensatz zum Grundgesetz. Wider die Heuchelei im Umgang mit Islam und Muslimen.

Von Friedrich RomigAndreas-Unterberger.at

Die gutgemeinte Rede des deutschen Bundespräsidenten Christian Wulff zum Tag der deutschen Einheit“ am 3. Oktober 2010 hat wegen ihrer Aussage, jetzt gehöre auch der Islam zu Deutschland, zu heftiger Kritik geführt. Inhaltlich findet sich die Kritik in den Argumenten vorgeformt, die Professor Karl Doehring, der ehemalige Direktor des Instituts für öffentliches Recht und Völkerrecht am Max Planck-Institut, in der FAZ vom 23. September 2010 („Niemand kann zwei Herren dienen“) herausgearbeitet hat.

Der Islam, so Doehring, sei im Gegensatz zum Christentum und Judentum nicht mit dem Grundgesetz vereinbar. Während Wulff meinte, nichts hindere hier ansässige, gläubige Muslime an der Zugehörigkeit zu Deutschland, hält Doehring die „Treue zur Verfassung“ von Muslimen nicht für darstellbar. Bei Muslimen stünden Religionsfreiheit, Menschenwürde, Geschlechterverhältnis, Gleichheitsgrundsatz, Familienrecht, Eigentumsordnung, Toleranzgebot wie ja überhaupt alle Menschenrechte unter Koran- und Schariavorbehalt, wodurch der Inhalt dieser Rechte und Verhältnisse mit den Wertvorstellungen des Grundgesetzes in einem schroffen, unüberbrückbaren Gegensatz stehe.

Für den Leser dieses Beitrags von Doehring drängt sich damit logisch zwingend der Schluß auf:  Muslime müssen ihren Glauben aufgeben, wollen sie sich integrieren und verfassungstreue deutsche Bürger werden. Halten sie an ihrem Glauben fest, so wird ihr Schwur auf die Verfassung zum Meineid und das Versprechen der Verfassungstreue oder ihr Rechtsgehorsam zur Heuchelei.

Professor Doehring ist der Ansicht, dass – im Gegensatz zum Islam – christliche Glaubensvermittlung mit dem Grundgesetz nicht in Konflikt gerät. Zwar sei, meint er, auch der christlich-abendländische Staat von religiösen Vorstellungen geprägt, doch dank „dogmatischer Wandlungen“ wurde es möglich, dass Religion und Politik getrennt werden und der „säkulare Staat“ sich verselbständigen konnte.

Für gläubige Muslime ist die Forderung, ihren Glauben aufzugeben, natürlich unzumutbar. Aber statt ihnen unzumutbare Forderungen aufzubürden, sollten wir Christen uns erst einmal die Frage vorlegen, ob denn eigentlich das Christentum mit dem Grundgesetz nun wirklich – wie Doehring meint – vereinbar ist oder ob wir uns hier vielleicht einer Illusion hingeben? Steht nicht für den Katholiken das Grundgesetz unter „Evangeliumsvorbehalt“?

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1 Comment

  1. „…Darüber sind sich Muslime mit Christen und Juden einig, und alle stehen sie damit im Widerspruch zum „demokratischen Prinzip“ nach Art. 20, Abs. 2 des GG´s. Es gehört zu den Missverständnissen und Missinterpretationen unserer Zeit, Demokratie mit „Volksherrschaft“ gleichzusetzen. “Das Volk hat noch in keinem Sinne je geherrscht“, belehrt uns der gewiß rechtsextremer Ansichten unverdächtige österreichisch-britische Wissenschaftstheoretiker und Sozialphilosoph Sir Karl R. Popper. Demokratie ist also schon vom Wort her „Die Große Lüge“. „Nicht mit der Lüge leben“, schrieb einst der russische Nobelpreisträger Alexander Solschenizyn an die sowjetische Führung. Von Muslimen und von Christen aber wird verlangt, mit der demokratische Lüge zu leben. Doch das stößt zunehmend auf Widerstand. Lissabon-Vertrag, Afghanistaneinsatz, Griechenland- und EURO-Garantien, Zuwanderung, Stuttgart 21, Verlängerung der Laufzeit von Atomkraftwerken werden nicht einfach hingenommen, sondern zum Teil aggressiv hinterfragt…“

    Welch ein Stuss! – Wer hingegen die Klarheit liebt, dem empfehle ich das hervorragende Buch des ägyptischen Aufklärers Hamed Abdel-Samad.

    Der Untergang der islamischen Welt: Eine Prognose
    http://www.droemer-knaur.de/buecher/Der+Untergang+der+islamischen+Welt.6910203.html

    Liken

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