Atheismus ist vernunftwidrig


Walter Brandmüller, Quelle: sueddeutsche.de

Von Antonio Gaspari zenit.org

Von der Vernunftwidrigkeit des Atheismus handelt ein Interviewbuch mit Bischof Walter Brandmüller, dem emeritierten Präsidenten des Päpstlichen Komitees für Geschichtswissenschaft, der am Samstag von Benedikt XVI. zum Kardinal kreiert wird.

Das Buch „Atheismus? Nein danke! Glaube ist vernünftig“, von der LEV herausgebracht , behandelt in lebendigen Originaldialogen zwischen Bischof Walter Brandmüller und dem Publizisten und Cineasten Ingo Langner eine der am meisten geführten Debatten überhaupt: Existiert Gott? Glaube oder Atheismus? Wissenschaft oder Religion? Gott oder kein Gott?

Besonders der Dialog umfasst einfach und zwanglos Themen von der Aufklärung über die Theorie des „Big-Bang“, das Denken der Philosophen und Wissenschaftler Darwin, Nietzsche, Laplace oder aktuellerer wie Dawkins bis zur Heiligen Schrift, vom Leben Jesu bis zu den fundamentalen Prinzipien der katholischen Kirche.

Das Interview beginnt mit Langner, der Dawkins zitierend fragt: „Warum noch glauben?“ Darauf antwortet Brandmüller: „Das ist keine Neuheit. Nietzsche verkündete in seinem Übermenschen, dass Gott tot sei und Jury Gagarin, der erste Russe in diesem Bereich, sagte bei seiner Reise am 12. April 1962, er habe noch nie irgendetwas gesehen, das wie Gott aussähe. Dawkins erkennt Gott nur als Hypothese an. Für ihn ist Gott eine Halluzination, die nur im Gehirn einiger Schwachsinniger existiert.“

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7 Comments

  1. Esoterik und Religion haben die gleiche Basis. Beides beruht auf Annahmen, Thesen, Behauptungen und kindhaftem Glauben.

    Stop ! Ich habe vergessen die Lügen anzuführen ! Sie sind unverzichtbarer Bestandteil von Esoterik und Religion.

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  2. „In der Realität, bekräftigt Brandmüller, ist die Zielscheibe der Atheisten nicht so sehr Gott, sondern die Kirche, der Papst und der Vatikan.“

    Wen wundert das? Warum sollten Atheisten etwas zur Zielscheibe machen, was ihrer Meinung nach gar nicht existiert? Kritisieren kann man letztlich nur Organisationen oder Personen, die aus dem Glauben an ein überirdisches Wesen eigene Vorteile (Geld, Macht) schöpfen.

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  3. Wird fündig bei Watzlawik: „mehr desselben“.

    Bringt zwar nix, wird aber getan.
    Die Bullshit-Truppe beweist es sich wie immer selbst.

    Die Realität mag sehen, wo sie bleibt….

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  4. „…Dawkins erkennt Gott nur als Hypothese an. Für ihn ist Gott eine Halluzination, die nur im Gehirn einiger Schwachsinniger existiert.““

    Tja, damit hat Dawkins absolut recht, obwohl ich mir nicht sicher bin, ob bei einigen religiösen Schwachsinnigen überhaupt ein Hirn vorhanden ist.

    …“In der Einleitung des Buches rief Giovanni Gennari das Ereignis in Erinnerung, das im Januar dieses Jahres der 68-jährigen Erminia Pane widerfuhr, die von Geburt an keine Netzhaut hatte. Frau Pane ist daraufhin nach Lourdes gereist, zum Erscheinungsort Marias, und konnte sehen. Zur Erklärung der Wunder zitiert Brandmüller den britischen Dichter Shakespeare, der zu den Aufklärern sagt: „Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde als sich eure Schulweisheit vorstellen kann.““

    …wieder ´mal eine „Wunderheilung in Lourdes“? Wo sind den die Beweise – im Internet konnte ich über eine angebliche Wunderheilung dieser „Erminia Pane“ auch nichts finden.

    „…mehr Dinge zwischen Himmel und Erde…“, Na klar, esoterisches Ober-Geschwafel lässt grüssen!

    Dieser Pfaffe sollte sich sein absurdes Geschwätz sparen, aber heute soll es ja ein „Kardinalskäpplein“ vom Oberhirten auf´s Köpfchen geben, … eine Narrenkappe wäre wohl eher angebracht.

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