Sinnsucher


Quelle: locomnet.de

fudder – Freiburg

Wer zwischen zwanzig und dreißig auf der Suche nach dem Sinn des Lebens ist, findet dabei oft einen neuen Glauben. Patrick wurde Muslim, Eva entdeckte den Buddhismus, Simon den Katholizismus und Samson Rastafari. Vier Konvertiten erzählen ihre Geschichte.

Am Anfang war der Zweifel. Mit Anfang 20 beginnen viele Menschen, sich Fragen zu stellen. Die Fragen des Lebens. Wie soll ich leben? Was gibt meinem Leben Sinn? Es ist eine Phase, in der man Dinge hinterfragt und beginnt, sich selbst in der Welt zu verorten.

Junge Erwachsene suchen nach Antworten, die ihnen in einer immer unübersichtlicher werdenden Welt Halt zu geben vermögen. Manche finden sie im Glauben, andere in Ratgebern zum richtigen Verhalten in Sachen Liebe, Ernährung oder Fitness. Auch gläubige Christen hinterfragen die Grundlagen ihrer Religion – eine Auseinandersetzung mit dem eigenen Standpunkt in der Welt.

„Ich war als 18-Jähriger in einer gewissen Glaubenskrise“, sagt Patrick Brooks. „Es gab das Fundament, ich habe an den einen Gott geglaubt, ich hab an die Heilsgeschichte geglaubt, aber es gab trotzdem Widersprüche und Ungereimtheiten, die ich in der Bibel entdeckt habe. Dann hab ich den Koran in die Hand bekommen. Die erste Erfahrung bei der Lektüre war, dass die Rede Gottes an mich direkter, unvermittelter wirkt.“

Daraufhin hat sich der Geschichts- und Islamwissenschaftsstudent eingehender mit der Lehre Allahs auseinandergesetzt und im Koran Antworten gefunden, die ihm die Bibel nicht geben konnte.  Er ist zum Islam übergetreten.
In den letzten Jahren hat sich die Zahl der deutschstämmigen Muslime vervielfacht. Dem Islamarchiv in Soest zufolge sind von August 2005 bis Juli 2006 4000 Deutsche zum Islam konvertiert – viermal so viele wie im Vorjahr.

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4 Comments

  1. @ Steffi Braun

    Am Anfang war bei dir die Neugier. Aber dann bist du offensichtlich trotzdem auf dem falschen Pfad gelandet. Es war aber nicht DEIN GOTT, der dich auf deiner Suche verlassen hat, denn du hast lediglich übersehen, dass es diesen Gott schlicht und ergreifend nicht gibt. Weißt du: Einbildung ist leider keine wirkliche Bildung. Die bekommt man nicht durch den Glauben geschenkt, die muss man sich mit intensivem, realistischen Nachdenken erst erwerben.

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  2. Am Anfang war die Neugier.

    Mit Anfang 10 begann ich mich Fragen zu stellen. Die Fragen des Lebens. Wie soll ich leben? Was gibt meinem Leben Sinn?

    Es war eine Phase, in der ich Dinge hinterfragte.

    Ich suchte nach Antworten. In der Bibel habe ich Antworten gefunden. Jetzt glaube ich begeistert an den einen Gott.

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  3. und wo bleibt die geschichte von den vielen sinnsuchenden, die ndas licht der vernunft erblickt haben und die schließlich als atheisten glücklich werden?

    diese religions-trottel wechseln doch wirklich nur von einem scharlatan zu einem anderen.

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  4. Auf der Suche nach spiritueller Erfahrung kann es leicht geschehen, dass man sich letztendlich zu einem gläubigen Volltrottel entwickelt, wie das Beispiel der vier Sinnsucher in diesem Beitrag einmal mehr belegt.

    Immer wieder bin ich darüber verwundert, dass es Menschen gibt, die sich zu einem Theologie-Studium entschließen. Vielleicht tun sie’s deshalb, weil die Theologie die einzige wissenschaftliche Disziplin ist, bei der das Ergebnis schon vorher bekannt ist. Es kommt immer GOTT heraus !

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