Baptisten ohne Gottvertrauen


Von shadowchaser

Feiges Misstrauen in die Macht einer Gottheit zur Schau stellend, die sie angeblich verehren wie einen allmächtigen allwissenden Meister, flüchteten Mitglieder der Westboro Baptist Church vor einer wütenden Menschenmenge als sie versuchten auf einem Soldatenbegräbnis in Harrisonville, Missouri zu demonstrieren.

In den letzten Jahren hat die Sekte Schlagzeilen gemacht indem sie Todesfälle von Prominenten und Naturkatastrophen, dem unerkennbaren Willen eines allmächtigen Gottes, unzufrieden mit einer bösen Welt, zurechnete. Jedoch konfrontiert mit zornigen Rufen von ein paar Dutzend Bürgern aus Missouri, zwängte die Gruppe sich in einen Lieferwagen und raste lieber davon, als Jesus Christus und seinem flammenden Schwert der Gerechtigkeit zu vertrauen.

4 Comments

  1. @ Stefan
    Auf dem Video sieht man aber einen üblen Lynchmob mit US Fahnen der von zahlreichen Sherriffs kaum zurückgehalten werden kann. Du sagst ja selbst das die Kriege in den USA mittlerweile sehr unpopulär sind, daher muß der Mob eben von der Teepartei, dem Klu klux Clan oder ähnlichen organisiert worden sein.

    Natürlich sind die eine komische Sekte, gegen den Krieg muss man aber protestieren dürfen und wenn an der Straße Demonstrationsverbot war dann wäre das Sache der Sheriffs und nicht des Mob`s gewesen.

    Bei einer Beerigung stellt sich ja grad die Frage ob nun ein Krieg und die betreibende Regierung nun sinnvoll ist oder nicht.

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  2. @Argus

    Auch wenn ich mich auf ein bisschen darüber freuen könnte: Die Crackpots würden das anschließend dafür nutzen, sich als arme Opfer darzustellen und hätten wieder mediale Aufmerksamkeit.

    @Bürger

    Du scheinst wohl keinen US-Ami zu kennen. Die haben eben zu ihrem Land ein anderes Verhältnis als die Deutschen zu ihrem. Das auf eine Stufe mit den Teebeuteln zu stellen ist bestenfalls naiv. Es mit einem „heiligen Krieg“ zu verbinden, wo doch ein großer Teil der Amerikaner gegen die Militäreinsätze sind, ist schon lächerlich. Mal abgesehen davon, dass die Leute (leider im Gegensatz zu den Deutschen) die Trennung Politik und Soldat realisieren können.

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  3. Die andern scheinen allerdings auch einen an der Waffel zu haben, mit unzähligen Nationalfahnen beim Begräbnis zu demonstrieren. Sind sicher Teebeutler die für den „Heiligen Krieg“ demonstrieren, das wird sicher auch nicht im Sinne der Angehörigen und Toten gewesen sein.

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  4. Jetzt bin ich aber echt enttäuscht ! Auf dem Video war überhaupt kein Blut zu sehen ! Zumindest eine gehörige Tracht Prügel hätte man den Westboro Baptisten schon mit auf den Nachhauseweg mitgeben können.

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