Buschkowskys Bullshistic


Der Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln, Heinz Buschkowsky (SPD). Foto: Wikipedia

Die deutsche Gesellschaft muss deutlich machen, dass sie ihre Zivilisation christlichen Werten und christlichem Glauben verdankt.

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Diese Ansicht vertrat der Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln, Heinz Buschkowsky (SPD), bei einem Pressegespräch mit dem Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Markus Dröge, am 25. November in Berlin. Buschkowsky zufolge betont das Christentum die Würde des Individuums und steht für Werte wie Nächstenliebe, Freiheit und Ächtung von Gewalt. Er sei außerordentlich dankbar für den Dialog, den evangelische Pfarrer mit den Neuköllner Moscheen führen. In Teilen des Stadtbezirks gebe es Verhaltensweisen, die nicht mit dem Geist des Grundgesetzes vereinbar seien, etwa die Diskriminierung von Frauen.

Buschkowsky: „Kinder kriegen, Kopftuch tragen und Teller schrubben – das ist nicht unser Menschenbild.“ Laut Buschkowsky befinden sich die Christen in einigen Neuköllner Stadtteilen in der Minderheit: „Es ist kein großes Geheimnis, dass die evangelische Kirche in Neukölln nicht gerade über massenhaften Zulauf verfügt.“ Von den 310.000 Einwohnern sind 21 Prozent evangelisch, 20 Prozent muslimisch und 8 Prozent katholisch. 41 Prozent haben ausländische Wurzeln.

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2 Comments

  1. Buschkowski:
    Die deutsche Gesellschaft muss deutlich machen, dass sie ihre Zivilisation christlichen Werten und christlichem Glauben verdankt.
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    Natürlich ist die Zivilisation auch in Deutschland viel älter als das Christentum. Z.B. gab es hier geniale Thermen für das ganze Volk, welche unter christlichem Einfluss leider vervielen bis man erst im 20 jahrhundert erst wieder vergleichbaren Standart hatte.

    Buschkowski sollte auch schon mal seinen Schreibtisch ausräumen, die deutsche Gesellschaft weis es in Berlin nämlich besser als er und braucht ihn nicht.

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  2. Ich kann dieses uninformierte Gelaber über die ‚christlichen Werte‘, auf denen unsere Zivilisation angeblich ruht, nicht mehr hören. Welche sollen das sein? Die ‚Goldene Regel‘ ist so banal wie universell. Und die ‚modernen Werte‘ der Menschenrechte wurden gegen die Kirchen erkämpft (siehe verschiedene antimoderne Enzykliken der katholischen Kirche genau wie die Autoritätsgläubigkeit der protestantischen (man denke an die Diskussionen im Kreisauer Kreis zum Thema ‚Tyrannenmord‘)).

    Fakt ist: Die Christen schmücken sich hier mit Federn, die sie sich von den Hüten der von ihnen Niedergeschlagenen, nämlich der Aufklärer, geklaut haben.

    Gruß

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