Naturschutz für Christen


Europaparlament fordert fast einstimmig Schutz für Christen im Irak – Vertreter der Linken im Straßburger Plenum wollten den Begriff der Christenverfolgung nicht in den Mund zu nehmen

KATH.NET

In einer fast einstimmig verabschiedeten Dringlichkeitsentschließung, die die CSU-Europaabgeordneten Bernd Posselt und Martin Kastler gemeinsam mit ihrem italienischen Kollegen Mario Mauro initiiert hatten, hat das Europäische Parlament am Freitag seine „tiefe Besorgnis über die jüngsten Angriffe auf Christen und andere religiöse Gemeinschaften im Irak“ zum Ausdruck gebracht und „den Mißbrauch der Religion durch die Angreifer“ scharf mißbilligt.

Die Abgeordneten forderten den irakischen Staat auf, „seine Anstrengungen zum Schutz der Christen und anderer verletzlicher Minderheiten deutlich zu erhöhen“, die für die Verbrechen Verantwortlichen gerichtlich zur Rechenschaft zu ziehen und den Kampf gegen den Terrorismus zu verstärken. Rat und Kommission der EU, insbesondere aber die Hohe Vertreterin für Außen- und Sicherheitspolitik, Catherine Ashton, müßten bei den Vorbereitungen für das Partnerschafts- und Kooperationsabkommen mit dem Irak „das Problem der Sicherheit der Christen … als vorrangiges Thema ansprechen.“

weiterlesen

2 Comments

  1. Die Christen behandeln im Irak auch die Mohamedaner schlecht. Weaki Leaks hat dazu unvorstellbar grausame Dokumente veröffentlicht, vorgänge im US Folterlager Abu Graib und Verbrechen von US Soldaten wurden schon vorher bekannt.
    Dafür können natürlich nicht alle Christen was, auch wenn einige wohl mit den Besatzern Sympathisieren.
    Verantwortlich für das Chaos im Irak ist jedenfalls die US Armee und die meisten Angriffe dürfte es auf Moslems geben.
    Die Resolution hätte also die allgemeine Beachtung der Menschenrechte fordern sollen, nicht nur für Christen und hätte auch an die USA gerichtet sein müssen.

    Gefällt mir

  2. Wenn man so etwas hört und liest, muß man direkt dankbar sein, ein Atheist zu sein. Obwohl…die muslimischen Fundis haben ja auch die Ungläubigen auf der Jagdliste !

    Eine Welt ohne fanatische Religioten ! Könnte das nicht ein Paradies auf Erden sein !? Stellt sich noch die Frage: Was machen wir mit den vielen Esoterikfreaks ? Soviele Klapsmühlen, die für diese Leute bereit gestellt werden müßten, könnten wir ja gar nicht finanzieren !

    Wenn man aber zur Finanzierung dieser Anstalten das Vermögen des Vatikans nutzen würde, könnte mit den verbleibenden Mitteln gleichzeitig die Hungersnot auf unserem Planeten beendet werden !

    Gefällt mir

Kommentare sind geschlossen.