Vom christlichen Ursprung der Menschenrechte


Quelle: toonpool.com

Der Wiener Naturwissenschaftler, Mediziner und Moraltheologe Prof. Matthias sieht in der christlichen Tradition „existenziell notwendige Beiträge“ für ein Gedeihen sowohl der individuellen Biografie als auch der Gesellschaft. In seinem Festvortrag beim traditionellen Akademikersonntag im Eisenstädter Haus der Begegnung unterstrich Beck u.a. die Bedeutung des christlichen Glaubens für die Reifung und Bildung des Menschen, aber auch für die Etablierung der Menschenrechte, die der Menschenwürde entspringen.

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Bildung sei weit mehr als nur die Vermittlung von Wissen, sagte Beck. Es gehe vielmehr darum, dass jeder Mensch seine von Gott geschenkte Berufung und Identität findet. Zu dieser Reifung sollten u.a. auch die Vorbereitung zur Erstkommunion bzw. zur Firmung beitragen, wo es darum gehe, Fragen nach dem Sinn des Lebens zu beantworten bzw. sich im Jugendalter von falschen Abhängigkeiten zu befreien und zum eigenen Ich heranzureifen.

Die Vermittlung eines richtigen Gottesbildes fördere das Finden der eigenen Identität und behindere sie nicht. Der christliche Gott wolle den Menschen wachsen lassen, groß machen und zur Entfaltungen kommen lassen. Allerdings vergesse er dabei den Armen und Kranken nicht.

Religion vermittle Orientierung in einer weitgehend orientierungslosen Welt, so Beck. Er verwies in diesem Zusammenhang auch auf den Bereich der Wirtschaft. Diese müsse wachsen, allerdings in geordneten Bahnen. Dazu brauche es Orientierung und ethische Maßstäbe, unterstrich Beck.

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2 Comments

  1. Der Herr Moraltheologe muß sich bei seiner Geschichtsklitterung des christlich-jüdischen Abendlandes der warnenden Kritik der Bibel vor den falschen Propheten stellen: Matthias 7,15 „Seht euch vor vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe“.
    Christus hätte sich – wenn er je gelebt hat – beim Vortrag des Herrn Moraltheologen, sich wohl an den Christus erinnert, den Fjodr Dostojewski in seiner Novelle der Großinquisitor beim peinlichen Verhör durch den Kardinal in Sevilla als den kirchlichen Entwurf der Menschenrechte beschreibt.
    Daß jeder Fortschritt bei den Menschenrechten nur gegen die nackte Gewalt der Kirchen durchgesetzt werden mußte, macht die eurpäische Aufklärung aus.

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  2. Das was der „Theologe“ dieser Führer der sich auf Christus berufenden weltlichen Macht von sich gibt ist natürlich Käse und Heuchelei zur Rechtfertigung der kirchlichen Macht.

    Der einzige Christ war Christus, die Kirchenfürsten haben die Botschaft Christi- den ARME LEUTE GOTT den Gründer und die Basis des Humanistischen Denkens, der Demokratie,– von Nietzsche im Antichrist verachtend so gesehen— und als „Idiot-beschimpft, auf das übelste missbraucht, so wie sie einen jeden Glauben und Weltanschauung nur als ihren Transmissionsriemen zur Durchsetzung ihres Führungstriebes missbrauchen; sie nennen sich dann GOTT-Kaiser, Übermenschen, Päpste, Priester, Imame; Führer,Staatsratsvorsitzende-Kim Il;Stalin, Hitler,us.w.
    Un alle berufen sich, wie Nietzsche- dieser allerdings wie immer-Skeptisch- auf den falschen Matcho-Gott Darwin, der nichts von Evolution und Entwicklung der Arten verstanden hat, so nachgewiesen von der (irrtümlichen) Materialistin von Lynn Margulis in ihrer Schrift: Die Andere Evolution.

    Alles sinnlose Triebefriedigung, die die Menschheit in die Apokalypse führt.

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