Medienangriffe gegen Evangelikale


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Evangelikale weltweit sehen sich vielfach irreführenden Darstellungen und Verunglimpfungen in den Medien ausgesetzt. In ihrer Reaktion darauf sollten sie nicht nur unberechtigte Angriffe zurückweisen, sondern auch selbst das Zerrbild der Evangelikalen korrigieren. Dafür hat sich der Generalsekretär der Weltweiten Evangelischen Allianz (WEA), Geoff Tunnicliffe (New York), ausgesprochen. Sie repräsentiert nach neuesten Ergebungen rund 600 Millionen Evangelikale in 128 Ländern.

Deutsche Evangelische Allianz in Deutschland

Wie Tunnicliffe Ende November bei einem Besuch in Singapur in einem Interview mit der Zeitung Christian Post sagte, sind Evangelikale in der Vergangenheit bisweilen zu sehr dadurch hervorgetreten, dass sie den erhobenen Zeigefinger gegen andere gerichtet und Fehlverhalten oder falsche Glaubenslehren verurteilt haben. Sie seien aber Überbringer der „guten Nachricht“ von Jesus Christus.

Als solche sollten sie nicht auf das fixiert sein, was sie an anderen auszusetzen haben, sondern das stärken, was sie als gut empfänden. In diesem Sinne sollten sie mit ähnlich gesinnten Personen aus allen Religionen zum Nutzen der gesamten Gesellschaft zusammenarbeiten. Dann hätten die Medien auch mehr Grund, Evangelikalen eine gute Presse zu bescheren.

Für „biblische Gerechtigkeit“

Diese würden bisher oft – verstärkt durch die Medien – als Vertreter einer bestimmten politischen Richtung wahrgenommen; das sei aber nicht der Fall. In der Geschichte hätten sie sich schon immer stark für die Armen engagiert. Heute wachse der Trend, dass Evangelikale für „biblische Gerechtigkeit“ eintreten und sich in allen Bereichen für das Gemeinwohl einsetzen.

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