Star Wars: Heilige Sternenkrieger!


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Der Kampf von Gut gegen Böse, zölibatäre Lichtschwert-Krieger und eine wundersame Empfängnis: Die „Star Wars“-Reihe von George Lucas spielt mit vielfältigen religiösen Motiven. Die Einzelheiten lassen sich jetzt in einem Buch nachlesen.

Von Bernd SobollaDeutschlandradio

„Star Wars“, das sind Raumschiffe, die in Lichtgeschwindigkeit durchs Weltall fliegen, mit allerlei kuriosen Wesen, darunter Roboter und Droiden, dazu eine Prinzessin, ein großer und viele kleine Helden und eine Macht, die alles zu zerstören droht. Kurz: Ein märchenhaftes Science-Fiction-Epos, das seine Anziehungskraft unter anderem daraus bezieht, den mythologischen Kampf Gut gegen Böse zu zelebrieren.

Doch „Star Wars“ darauf zu reduzieren, dagegen schreibt der Autor Christian Feichtinger an. In seinem Buch führt er aus, wie George Lucas den Zeitgeist der ’70er-Jahre erkannte und Elemente von Christentum und Judentum, Buddhismus und Daoismus, New Age und C.G. Jung einsetzte, um „Star Wars“ Tiefe und Anziehungskraft zu geben.

„Man muss da auch immer Joseph Campbell, den Mythenforscher, im Hinterkopf behalten, den ja Lucas sehr verehrt. Und für Campbell waren alle Religionen auf einer gemeinsamen Basis, auf gemeinsamen Grundthemen übergeordnet. Und an das hat auch Lucas geglaubt. Und insofern hat er kein Problem, auch verschiedene religiöse Themen, verschiedene religiöse Symbole zu verbinden. Und das hat gleichzeitig auch sehr stark den Nerv der Zeit getroffen.“

So ähnelt die Jedi-Ritter-Ausbildung von Luke Skywalker in Georg Lucas „Star Wars“-Epos einerseits japanischen Samurai-Idealen, die beeinflusst waren von Buddhismus und Daoismus; sie erinnert aber ebenso an Dialoge, die Jesus mit seinen Jüngern führte, zum Beispiel in der Folge V.

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4 Comments

  1. Star wars war mehr Verpackung als sonst was. Ein kurzes Strohfeuer wurde entzündet, wodurch alle Substanz in ganz wenigen Filmen verbraucht war. Hat halt jeder mal angeschaut aber lust auf mehr hatten nur wenige, daher auch keine Fortsetzungen.
    Mit Star Trek oder serien wie „Raumschiff Orion“ ist der platte Kampf zwischen „gut“ und „böse“ von star Wars nicht zu vergleichen.
    Die Welt ist auch viel komplexer als nur „gut“ und „böse“ der
    methaphysisch denkenden Religionen.
    Bei Star Trek gab es selten „gut“ und „böse“, es waren meist komplexere Interessenkonflikte diverser Spezies die dialektisch herausgearbeitet wurden.

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  2. @Jaquento
    Da frage ich mich natürlich, was Du hier treibst. Gehe doch zu kath.net.
    Mangel an Glauben ist beste Weg zur Besserung und Einsicht.

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