BVB-Klopp: Gebetsplattheiten


Quelle: wikipedia

In Dortmund darf wieder geträumt werden. Während die Fans des Fußballbundesligisten Borussia Dortmund seit langem wieder einmal das Wort „Deutsche Meisterschaft“ in den Mund nehmen können, stapelt deren Trainer Jürgen Klopp, der bekennender Christ ist, nach dem Gewinn der Herbstmeisterschaft am vergangenen Wochenende tief.

pro Medienmagazin

„Wir rechnen nicht, wir arbeiten“, hatte sich Klopp am Sonntag nach dem Sieg in Nürnberg geäußert. Trotzdem ist der 43-Jährige in aller Munde und ein Medienstar. Die Tageszeitung „Die Welt“ bezeichnet „Kloppo“, wie er von den Fans iebevoll genannt wird, in ihrer heutigen Ausgabe als „Wundertrainer, Menschenfänger und gläubigen Christen“. Auch das Portrait des Fußball-Lehrers im aktuellen „Focus“ zeigt, dass Klopp eine Hoffnung hat, die tiefer geht.

Christlicher Glaube als moralischer Leitfaden

In einem Zwiegespräch mit dem Mainzer Bischof Kardinal Lehmann legte Klopp schon vor mehreren Jahren, damals noch als Trainer des FSV Mainz, sein eigenes Glaubensleben freimütig offen. Darin bekannte Klopp nicht nur, dass der christliche Glaube „heute mein moralischer Leitfaden ist“, sondern auch, dass das tägliche Gebet zu seinem Leben dazu gehöre.

Bestandteil seiner christlichen Einkehr sei auch der Satz „Vergib uns unsere Schuld, so vergeben auch wir unseren Schuldigern.“ Positiver Nebeneffekt für Klopp aus diesem Gespräch: Der Kirchenmann Lehmann ist seitdem Ratgeber und christlicher Wegbegleiter des Fußballlehrers. Der Kult-Trainer genießt zudem gerne die Atmosphäre in Kirchen, obwohl er selbst eher selten Kirchgänger ist. „Glaube spielt sich bei mir im Kopf und im Herzen ab und ist nicht an Orte gebunden“, sagte der Trainer einmal im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa.

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4 Comments

  1. Geht das jetz auch so los wie in Teilen Afrikas ?. Wird bald ein Bischoff Weihwasser vor dem Spiel auf die Spieler spritzen und wird wenn man trptzdem verliert der gefeuert und ein Vudu Prister geholt ? 🙂

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