Die Misere: Deutschland ist ein religionsfreundlicher Staat


Quelle: wikipedia

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hat Bestrebungen zur Änderung des Verhältnisses von Staat und Kirche in Deutschland eine Absage erteilt. Die Bundesrepublik sei ein „religionsfreundlicher Staat“, sagte er am Dienstag in Göttingen.

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Mit seiner „übergreifend-offenen Neutralität“ sei das geltende Religionsrecht das Herz und der harte Kern der freiheitlichen Ordnung in Deutschland. Religiös und weltanschaulich neutrale staatliche Institutionen seien heutzutage unabdingbar für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in einer religiös pluralen Welt, sagte der Bundesinnenminister. Sie schafften einen Rahmen, in dem Menschen verschiedenen Glaubens einträchtig miteinander leben können. „Das ist gerade dann wichtig, wenn eine Gesellschaft durch Zuwanderung religiös vielfältiger wird“, sagte de Maizière vor rund 200 Zuhörern in der Göttinger Paulinerkirche.

Gegen einseitige Marktansprüche

Trotz aller Trennungsprozesse blieben aber auch in einem säkularen Staat Religion und Politik aufeinander verwiesen. Dem Innenminister zufolge besteht die Bedeutung von Religion für die Gesellschaft darin, dass sie einseitigen Ansprüchen von Markt und Staat etwas entgegensetzt. Der Widerspruch gegen die Aufhebung der Sonntagsruhe oder die Abschaffung des Religionsunterrichts seien Beispiele für dieses „Dissens- und Protestpotenzial“, ebenso wie die Debatte über Präimplantationsdiagnostik und christlich geprägte Anti-Atom-Bewegungen.

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1 Comment

  1. Liest der Mann keine Statistiken ? Wo ordnet er denn ca. 1/3 nichtreligiöser deutscher Staatsbürger ein? Die C-Schwätzer sind im Weiterverdummen verdammt hartnäckig. (Haben´s aber auch bitter nötig!)

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