Hassprediger in Deutschland


Islamistische Hassprediger aus dem Ausland nutzen Deutschland als Bühne für ihre Auftritte. Nach Informationen von FAKT kamen in den vergangenen zwei Jahren mindestens sechs von ihnen in die Bundesrepublik und haben in Moscheen im ganzen Land gepredigt. Die Imame sind international als religiöse Extremisten bekannt, die auch zum Mord an Andersgläubigen, an Minderheiten und zum Dschihad aufrufen.

mdr.de

Von Hardlinern geht Gefahr aus

Zwei von ihnen sind der Ägypter Abu Ishaq Al-Huweini und Scheich Adil Al-Kalbani aus Saudi-Arabien. Auch wenn sie ihre Kernbotschaften in Deutschland nicht explizit wiederholen, geht nach Ansicht der renommierten Islamwissenschaftlerin Ursula Spuler-Stegemann von beiden Imamen eine Gefahr aus. Spuler-Stegemann zufolge legen sie mit ihren Hasspredigten den Grundstein für die Terroristenszene.

Auch andere Prediger können ihre Hassbotschaften in Deutschland verbreiten, etwa Scheich Habib Umar ibn Hafiz. In seiner Islamschule im Jemen lernen Schüler, unter welchen Bedingungen Sklaven gehalten werden können. Der saudische Prediger Dr. Muhammad Al-Arifi, der regelmäßig nach Deutschland kommt, ruft offen zur Züchtigung von Ehefrauen auf. Dabei legt er Wert darauf, dass die Frau dort leicht geschlagen werden soll, wo es nicht auffällt. Das Gesicht solle beispielsweise verschont werden.