Katholiban: Laizistische Sektierer in der FDP


Laizistische Sektierer in der FDP machen mobil gegen eine angebliche Staatskirche in Deutschland. Sie betreiben den Abbruch eines Ethos, auf dem unsere Freiheit erst gedeiht.

Von Andreas PüttmannThe European

Weil die FDP mit den klassischen Themen wie Steuersenkung, Deregulierung oder Datenschutz angesichts eskalierter Staatsverschuldung, deutschem Normierungsperfektionismus und terroristischer Bedrohung nur noch schwer durchdringt, sucht man sich offenbar Nebenkriegsschauplätze, auf denen Reformeifer scheinbar nichts kostet und „Genosse Trend“ nutzbar gemacht werden kann. Als solchen haben einige Schlaumeier um Generalsekretär Christian Lindner wohl die Entchristlichung der deutschen Gesellschaft ausgemacht und beschlossen, endlich wieder mal Avantgarde zu spielen: „Dort geht mein Volk, ich muss ihm nach, ich bin sein Führer“ (Talleyrand).

Volkszorn gegen die christliche Minderheit

Erst schwang sich ausgerechnet eine liberale Justizministerin dazu auf, den Volkszorn gegen eine gesellschaftliche Minderheit zu schüren – die kirchentreuen Katholiken und ihren Klerus –, sie an den Pranger zu stellen und einer Sonderbehandlung zu unterziehen. Die sichtlich affektgeladene Forderung der Beirätin der kirchenfeindlichen Humanistischen Union, die katholische Kirche allein habe sich einem „Runden Tisch“ zur Aufarbeitung von Missbrauchsfällen in ihren Einrichtungen zu stellen, zerschellte bald an der Realität und dem kühlen Kopf ihrer Ministerkollegin Kristina Schröder (CDU).

weiterlesen

1 Comment

  1. „…Sie betreiben den Abbruch eines Ethos, auf dem unsere Freiheit erst gedeiht.“

    Wie Bitte? Freiheit gedeiht durch die katholische Kirche? 😆

    Is´ja klar das ein solcher Schwachfug von diesem Schreiberling Püttmann kommen muss, schliesslich ist er 1991 mit dem Katholischen Journalistenpreis ausgezeichnet worden. Toll!

    Gefällt mir

Kommentare sind geschlossen.