Sarah Palin grüßt „Die Freiheit“


Gemeinsam mit europäischen Rechtspopulisten war die neue Partei auf Israelreise
Zusammen mit hochrangigen Vertretern der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ), Vlaams Belang und den  Schwedendemokraten reiste eine Delegation der noch jungen Anti-Islam-Partei Die Freiheit um René Stadtkewitz nach Israel. (Rechtsradikale in Israel, um ihren Antisemitismus zu verstecken), um eine Erklärung gegen die Ausbreitung einer „neuen weltweiten totalitären Bedrohung“ abzugeben, den fundamentalistischen Islam. Nicht weniger als der Kampf für Demokratie und Menschenrechte steht auf dem Programm der Israelreisenden. Dass die Nähe zu rechten Parteien wie Vlaams Belang ein negatives Licht auf die „Freiheit“ werfen könnte, scheint dabei auch Stadtkewitz selbst als Problem zu sehen.

Von Silvio Duwetp

Wichtig sei ihm vor allem die Haltung seiner Mitreisenden zu Israel, erklärte Stadtkewitz auf einer Pressekonferenz auf dem Flughafen Tegel. Zudem hätten sie alle das Ziel, die Ausbreitung des politischen Islam einzudämmen. Andere Themen rücken da aus Sicht des Parteivorsitzenden in den Hintergrund. „Ich will auch nicht in Haft genommen werden für Entscheidungen, die Herr Dewinter in seinem Land trifft oder Herr Strache in Österreich“, distanzierte sich Stadtkewitz schon zu Beginn der Pressekonferenz von seinen Reisebegleitern. Mit den Vertretern der anderen Parteien hätte man sich in einem anderen Zusammenhang wahrscheinlich nicht getroffen, erklärte er.

Dabei sollte die Delegation ursprünglich noch größer sein. Die Schweizerische Volkspartei (SVP), die mit erfolgreichen Volksabstimmungen gegen Minarette und für die Abschiebung von Ausländern in den Schlagzeilen ist, konnte aufgrund wichtiger Abstimmungen in der Schweiz jedoch nicht teilnehmen. Stadtkewitz betonte jedoch, dass die „Freiheit“ sowohl mit der SVP als auch mit der Dänischen Volkspartei, die seit einem Jahrzehnt die Verschärfung der Zuwanderungsregeln vorantreibt, sowie mit Geert Wilders Partij voor de Vrijheid in Kontakt zu sein. Wenn es darum geht, die Ausbreitung des politischen Islams einzudämmen, wünscht sich Stadtkewitz eine Zusammenarbeit mit möglichst vielen europäischen Parteien, ein Bündnis schließt er zugleich aus.

weiterlesen