Schweiz: Mormonenwerbung verboten!


Der erste Tempel der Mormonen in Europa wurde 1955 in Zollikofen bei Bern errichtet. (RDB)

In der Schweiz dürfen Mormonen ab 2012 nicht mehr für ihre Kirche werben. US-Politiker appellieren nun an die Schweiz, die Restriktionen wieder rückgängig zu machen.

Von Karin Kamp und Julia Slater, New York und Bern – swissinfo.ch

Im Namen von 14 Kongressabgeordneten schrieb  Senator Mike Crapo einen Brief an die Schweizer Botschaft in Washington. Darin forderte er die Regierung in Bern auf, nach einem Weg zu suchen, damit die mormonischen Missionare der Church of Jesus Christ of Latter-day Saints (LDS) auch weiterhin in der Schweizer Menschen bekehren dürfen. Zu deutsch heisst sie Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage.

Die grosse Mehrheit der Mormonen, die in der Schweiz missionieren, stammen aus den USA, insbesondere aus den Staaten Utah, Missouri, Idaho und Arizona.

„Wir erwarten, dass Vertreter der Schweizer Regierung und US-Behörden in einen Dialog treten und sicherstellen, dass verantwortungsvolle religiöse Missionare die volle Möglichkeit haben, ihr Werk im Ausland fortsetzen können“, sagte Senator Mike Crapo gegenüber swissinfo.ch. Dabei sollen die bürokratischen Hürden nur minimal sein.

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4 Comments

  1. Das ist aber etwas ungenau…den Mormonen wird nicht das Missionieren verboten, sondern Drittstaatlern die unbewilligte Arbeit. Inländische Missionare dürfen einem ja auch weiterhin auf den Keks gehen.
    Und Mormonenmissionare „freundlich“ zu nennen ist schon etwas pervers – „aufdringlich“ wäre etwas genauer.

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  2. Auch Hitler hat die Missionare aus europäischen Ländern ausgewiesen. Das war selbst für die Schweiz das Resulatt einer dämonischen Politik. Allgemein gilt, dass wenn ein Lnad von einem Diktator übernommen wird oder zu einem diktatorischen Staat wird, werden die Mormonenmissionare des Landes verwiesen.

    Deshalb, solltet ihr in einem Land leben, wo es keine Mormonenmissionare gibt, die auf ihren Fahrrädern fahren, dann seid gewarnt. Mormonenmissionare sind wie Kanarienvögel in einem Bergwerk. Wenn HLT-Missionare aus einem Land rausgeschmissen werden oder in dem Lnad nicht erlaubt sind, dann ist es entweder eine Diktatur oder auf cem Weg zu einer Diktatur.

    Zum Beispiel sind HLT-Missionare weder in Kambodscsha noch in Nordkorea erlaubt. Vor vielen Jahren waren die Mormonenmissionare in Russland und anderen Ostblockrepubliken nicht erlaubt.

    Nachdem Deutschland und Russland die Missionare verbannt hatten aus ihren Ländern, ereigneten sich die systematischsten Morde der Geschichte seittens der Regierungen. Das ist auch in anderen Ländern der Welt passiert. Sollte jemand im Ausland sein, sollte er unbedingt nach den Mormonenmissionaren fragen.

    Wenn die Dinge in dem Land gut stehen, wenn viele Bürgerrechte gibt, dann gibt es dort auch viele höfliche Mormonenmissionare. Wenn das Land aber auf eien Sklaverei zusteuert oder in sich in eine Diktatur verwandelt, oder ein Pollizeistaat einen Genozid durchführt, dann werden die Mormonenmissionare rausgeschmissen.

    Kanarienvögel in der Mine. Kanarienvögel bieten Sicherheit, wenn du ein Gespür dafür hast.

    Die Leute betteln buchstäblich darum, dass ihnen die Bürgerrechte entzogen werden. Der Kampf gegen freundliche Mormonenmissionare ist das beste Beispiel dafür.

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  3. „… Ab 2012 ist es Missionaren jeglicher Religionen gänzlich untersagt, in der Schweiz ihr Werk zu tun.“

    An die Schweiz, meinen RESPEKT! Eine solche Regelung wäre hierzulande auch dringend angezeigt – die selbstverständlich auch hier für alle Kanzelprediger und Glaubensverkünder gelten müsste. 😉

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