Lasst die Mutter sterben, sonst nicht länger katholisch


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Ein US-amerikanisches Krankenhaus hatte eine Abtreibung durchgeführt und darf sich nicht länger „katholisch“ nennen, falls es nicht zur Übereinstimmung mit der katholischen Lehre zurückkehrt.

KATH.NET

Thomas Olmsted, Bischof von Phoenix im Bundesstaat Arizona, hat das St. Joseph´s Hospital in Phoenix informiert, dass er ihm die Berechtigung entziehen kann, sich als “katholisch” zu bezeichnen, nachdem dort im November 2009 eine Abtreibung durchgeführt worden war. Dies berichtet die katholische Nachrichtenagentur CNA.

Erst jetzt wurde der Brief des Bischofs vom 22. November an Lloyd Dean, den Präsidenten der gemeinnützigen Catholic Healthcare West (San Francisco) bekannt, die auch das Krankenhaus in Phoenix betreibt. Bischof Olmsted wird dem Krankenhaus in Phoenix nicht länger erlauben, sich „katholisch“ zu nennen, wenn es den Forderungen des Bischofs nach Übereinstimmung mit der Lehre der Kirche nicht entsprechen wird.

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4 Comments

  1. „Man kann ja Niemandem verbieten sich irgendwie zu nennen.“
    Das fällt hier vermutlich in den Bereich des Markenrechts oder so. :/

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  2. Man kann ja Niemandem verbieten sich irgendwie zu nennen. Manche nennen sich auch „Freiheitliche“ oder „Demokratische“ oder „Sozialistische“ ohne das sonst Jemand verbieten kann.

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  3. Sich zum heutigen Zeitpunkt nicht mehr „katholisch“ nennen zu dürfen – oder müssen – ist doch eher ein Qualitätsmerkmal, oder?

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