Volker Kauder: Die religiöse Zumutung


Sieht das "Kindeswohls" gefährdet: Unionsfraktionschef Volker Kauder. Foto: dpa

Volker Kauder glaubt nicht, dass Kinder in einer homosexuellen Lebensgemeinschaft aufwachsen wollen. In der Debatte wird deutlich: Der Laizismus muss gestärkt werden.

Von Martin Reicherttaz

Volker Kauder von der CDU ist ein frommer Mann, und die Religion muss man den Menschen lassen. Volker Kauder von der CDU glaubt an Gott, und er glaubt daher auch nicht „dass sich Kinder wünschen, in einer homosexuellen Lebensgemeinschaft aufzuwachsen“.

Gesagt hat er dies in einem Interview mit der Frankurter Rundschau, in dem es um Weihnachtsfeiern bei der CDU (Chris de Burgh hat gesungen) und die Präimplantationsdiagnostik ging. Kauder sagte weiterhin: „Ich mache mir schon Sorgen, wie heute über Leben verfügt wird. Außerdem gibt es keinen Anspruch auf ein Kind.“

Den offenen Angriff auf gleichgeschlechtliche Partnerschaften mit Kindern oder Kinderwunsch rechtfertigte der Evangelikalen nahestehende Kauder („Evangelische Allianz“) jedoch nicht mit Gottes Wort, sondern mit dem juristisch dehn- und vor allem wandelbaren Begriff des „Kindeswohls.“ Es komme nicht darauf an, ob die Erwachsenen als glückliche Familie leben wollten, sondern auf ebenjenes Wohl des Kindes.

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4 Comments

  1. Ja, das Wohl des Kindes, so ein schöner Begriff.
    Nur leider in der Praxis völlig unbeachtet. Da gehts doch viielmehr um Besitz am Kind.

    Geschwalle.

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  2. Typischer Christ, einen auf „Heilig“ machen und heimlich dreckige Geschäfte betreiben.

    Wikipedia:
    Volker Kauder steht in der Kritik, Waffenexporte der Firma Heckler & Koch zu unterstützen und bei der Abwicklung von Aufträgen zu helfen. Die Wochenzeitung Die Zeit nennt Kauder einen „gewichtigen Fürsprecher“ des in seinem Wahlkreis ansässigen Waffenherstellers.[6] Ein Zusammenhang zwischen hohen Spenden der Firma an die CDU und einem Einsatz von Kauder für Heckler & Koch wird aber seitens der Firma verneint

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  3. „Es komme nicht darauf an, ob die Erwachsenen als glückliche Familie leben wollten, sondern auf ebenjenes Wohl des Kindes.“

    gefällt mir – aber leider wenden es die wenigsten relidioten auf ihre eigenen vorstellungen an.

    ansonsten erspare ich mir einen kommentar zu diesem mann…

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