Mit Gott ins Arbeitsleben


Foto: picture-alliance / beyond/diffus/beyond/diffused Religion gewinnt für immer mehr Menschen am Arbeitsplatz an Bedeutung

Religion gewinnt an Einfluß im Büro: Christliche Führungskräfte etwa treffen sich bei Kongressen, in Gebetskreisen oder zum Bankergebet in der Kirche.

Von Axel GlogerWELT ONLINE

Im kommenden Februar ist es wieder so weit: Der Kongress christlicher Führungskräfte lädt ein – und aller Voraussicht nach wird er abermals einen Rekord brechen. 4000 Interessierte werden nach Nürnberg pilgern, so viele wie nie zuvor.

Dass die Themen „Gott“ und „Führung“ derzeit gut zusammen passen, zeigen auch anderen Indizien, etwa ein Blick in den Terminkalender von Anselm Grün. Der Mann ist nicht nur Benediktinermönch, er tourt mit seiner Botschaft durch das ganze Land. Seine Themen lauten „Menschen führen – Leben wecken“, „Führen mit Werten“ oder „Spirituell führen mit Benedikt und der Bibel“. Nach der Zahl seiner Auftritte ist der Mönch längst ein Popstar, 120-mal stand er allein in diesem Jahr auf der Bühne.

Göttliche Hilfe kommt an in turbulenten Zeiten: „In den letzten Jahren hat sich das Bewusstsein bei vielen Führungskräften verstärkt, dass sie noch eine zusätzliche Kraft brauchen, um in ihrer Rolle bestehen zu können“, sagt Peer-Detlev Schladebusch. Der Pastor und studierte Betriebswirt muss es wissen: Seine Seelsorge reicht tief in die Firmen hinein, im Auftrag der Hannoverschen Landeskirche kümmert er sich um die Menschen in der Arbeitswelt. Die gehen öfter als früher nicht nur zum Coach oder Berater – sondern suchen die Nähe zu Gott.

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7 Comments

  1. Beten am Arbeitsplatz ! Toll ! Aber hoffentlich geht das nicht zu Lasten der Kaffeepause. Die war mir stets um einiges wichtiger.

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  2. Ja, und zu Wahrsagern, Astrolügen und Kartenlegern gehen sie auch öfter als früher. Scheinbar wird alles genommen, was zusätzliche „Geschäftserfolge“ verspricht.
    Ein Jammer sowas…

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  3. Die junge Dame auf dem Bild ist aber keine Christin, die haben keine solche Sitzhaltung.
    Vielleicht hat sie auf dem Laptop asiatische Kampfsport Lektionen zum einüben mit vorheriger Konzentrationsphase.

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  4. …“Die gehen öfter als früher nicht nur zum Coach oder Berater – sondern suchen die Nähe zu Gott.“

    …und wenn sie ihn gefunden – wie von „Stefan Dewald“ angemerkt – stellt es sich vermutlich doch nur als „Schrankdienst“ heraus.

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  5. Die „Führungskräfte“ sehnen sich wohl nach einem klerikalen, undemokratischen Kastensystem und wohlen dafür die „Weihe“ echter Klerikaler.

    Teamarbeit, Vernetzung der Mitarbeiter untereinander und die fülle von Informationsmöglichkeiten und Kontaktmöglichkeiten sägen jedoch an den stühlen der Hirarchien.

    Demokratie und Teamarbeit ist eben viel Effizienter als eine halbklerikale Führungskaste.

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    1. Stefan Dewald

      Es gibt ein paar Kollegen, die ich liebend gerne nageln würde.

      Meinst du richtig ans Kreuz nageln, oder nageln im Sinne von Sex? :mrgreen:

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