Ägypten, Haie, Israel und polnischer Tourismus


Scharm El-Scheich, Quelle: wikipedia

Jüdische Medien führen Krieg gegen Ägypten

polskaweb.eu

Ägypten gehört zu den beliebtesten Reisezielen der Polen. Alleine im vergangenen Jahr liessen polnische Urlauber umgerechnet eine halbe Milliarde Euro in dem attraktiven Land. Bekanntlich ist es aber leider scheint es auch in diesem Falle so zu sein, dass Neid und Missgunst direkt in der Nachbarschaft des Erfolges leben. So kann man es den Ägyptern nicht verbieten zumindest zu suggerieren, dass Israel zuletzt Schwärme von Hochsee- Haien an die Küste ihres Landes gelockt habe, um so selbst an die Tourismus- Milliarden des Nachbarn zu kommen. In diesem Zusammenhang munkelt man gar, dass es ein israelisches Schiff gewesen sein soll, dass kürzlich für diverse Hai- Angriffe auf Menschen vor dem ägyptischen Badeort Scharm El-Scheich verantwortlich war. Ihre Besatzung soll durch Seebestattungen von Schafskadavern angeblich die Raubfische bis an die Küste gezogen haben. Dies können wir weder bestätigen noch dementieren, aber wir vermuten im Zusammenhang mit einer gesteuerten, sich besonders in Polen abzeichnenden anti- ägyptischen Medienkampagne, dass die Verdächtigungen gegen Israel durchaus berechtigt sein könnten.

Rechtzeitig zu Beginn des „Wintergeschäftes“ in Ägypten kamen die Haie in die polnischen Medien aus jüdischem Hause. Im Laufe der letzten Wochen gab die „Gazeta Wyborcza“ die Kampagnen- Führung an die im Blut- und Terrorgeschäft viel erfahrenere „Fakt“ aus dem Hause Axel Springer ab. Die ägyptischen Haie wurden mehr und vor allen Dingen größer und sie sind zur Zeit immer noch Thema, da sich täglich neue Augenzeugen von angeblichen Hai- Attacken auf hilflose Touristen zu Wort melden. „Aber die Haie sind noch lange nicht alles, auch die „Pest“ ist nun in Ägypten ausgebrochen“ schreibt „Fakt“ am Mittwoch. Was die Zeitung unter „Pest“ versteht, soll die Schweinegrippe sein, die nun den Polen endgültig den Ägypten- Urlaub vermassele. „In Ägypten tobt die Schweinegrippe ! Das reinkarnierender A-H1N1 Virus hat hier bereits 56 Menschen getötet. Über 1200 weitere Ägypter und Touristen wurden infiziert“ – geifert das Massenblatt.

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1 Comment

  1. Das wäre typisch für die derzeitige Politik von Israel, in anderen Dingen machen sie es genau so. Beispielsweise wird möglichst viel Wasser verbraucht, das Grundwasser und der Jordan leer gepumpt, Hauptsache andere haben kein Wasser und können nicht viel ernten.

    Beim Tourismus täte Israel eigentlich auch gut daran mit Ägypten und anderen Anbietern der Region zusammenzuarbeiten und am besten gemeinsam aufzutreten. Die angeblichen Haie und die angebliche Pest wären dann garantiert nämlich auch in Israel, wenn es sie tatsächlich gäbe. Wenn dann wird der Tourist swiso lieber die Region ganz meiden als z.B. in das nur wenige Kilometer entfernte Eilat (Israel) zu wechseln.

    „Ungläubigen“ darf es halt aber gar nicht gut gehen mit Tourismuseinnahmen sondern nur dem „außerwählten“ Volk, so die Logik der Herrschenden in Israel.

    Statt solche Sabotageakte sollte Israel lieber versuchen, ein weltoffenes und humanistisches Image zu pflegen. In solchen Ländern spürt man die Gastfreundschaft und kommt gerne wieder.

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