Marx: Kirche soll in Deutschland wieder missionieren


Nach Ansicht des Erzbischofs von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, sollte die katholische Kirche den christlichen Glauben wieder aktiv verbreiten und kirchenferne Menschen bekehren. Foto: dpa/DPA

Kardinal Marx fordert, dass die katholische Kirche den christlichen Glauben wieder aktiv verbreitet und kirchenferne Menschen bekehrt.

Hamburger Abendblatt

Die katholische Kirche in Deutschland sollte nach Ansicht des Erzbischofs von München und Freising, Kardinal Reinhard Marx, den christlichen Glauben wieder aktiv verbreiten und kirchenferne Menschen bekehren. „Die Neuevangelisierung ist unser Auftrag für die kommende Zeit“, sagte Marx bei seiner traditionellen Silvesterpredigt im Münchner Liebfrauendom.

Die Kirche wolle keine Gesellschaft, in der das Wort Christus überhaupt nicht mehr auftauche, sagte der Kardinal. „Wir träumen nicht von alten Zeiten, wir wollen in dieser Gesellschaft wirken.“ Er spüre bei vielen Menschen eine tiefe Verunsicherung – nicht nur in der Kirche, sondern auch in der Gesellschaft. Dies zeige sich auch in den vielen Kirchenaustritten, „die mich als Bischof beunruhigen“, sagte er.

Marx nannte das abgelaufenen Jahr 2010 ein schweres Jahr für die Kirche in Deutschland. „Wir werden uns auch in Zukunft mit der Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs befassen müssen. Wir werden der Wahrheit ins Auge schauen, aber wir dürfen nicht zulassen, dass es so etwas gibt wie einen Generalverdacht“, sagte der Kardinal. Die katholische Kirche müsse ihre Hausaufgaben machen. „Aber die ganze Gesellschaft muss ihren Weg gehen, aufmerksam sein dafür, was Kinder und Jugendliche erleben und erleiden.“

weiterlesen

5 Comments

  1. Soll er doch persönlich versuchen die letzten Kannibalen zu bekehren. Bei Nichterfolg hätten die wenigstens ein preiswertes, kalorienreiches, gratis Festmahl. Möglicherweise wegen dem hohen Fettgehalt aber auch Magendrücken oder, wegen der, in ihm gespeicherten „heissen Luft“, quälende Flatulenz.

    Gefällt mir

  2. Ist doch klar ! Wenn sich das Geschäft mit der Religion rückläufig entwickelt, weil immer mehr Katholiken aus der Kirche austreten, muß eben eine neue Werbekampagne angeleiert werden. Es würde sich aber auch anbieten, den gesamten, geschäftsführenden Vorstand und die diversen Abteilungsleiter in die Wüste zu schicken.

    Gefällt mir

Kommentare sind geschlossen.