Bums-und Betttag


Quelle: othmar.at

Mit einem ungeheuren Verdacht sieht sich ein Hamburger Pastor konfrontiert: Er soll am Buß- und Bettag in volltrunkenem Zustand auf einer Kirchenbank Sex mit einer Frau gehabt haben.

idea.de

Der stellvertretende Pressesprecher der Nordelbischen Kirche, Thomas Kärst (Hamburg), bestätigte auf Anfrage von idea, dass schwere Vorwürfe der Amtspflichtverletzung gegen einen Geistlichen erhoben worden seien. Er sei deshalb vom Dienst entbunden worden. Das Kirchenamt in Kiel habe es zudem für notwendig erachtet, den Verdacht der Staatsanwaltschaft anzuzeigen, die jetzt wegen sexuellen Missbrauchs ermittle.

Der Fall betreffe die St. Petri-Gemeinde im Stadtteil Altona. Wie die Bild-Zeitung berichtet, hatte Pastor Michael G. einen Abendgottesdienst am Buß- und Bettag (17. November) gehalten; anschließend waren die Besucher zu Rotwein und Knabbereien eingeladen. Der 49-jährige verheiratete Vater von drei Kindern habe zusammen mit einer 32-jährigen ledigen Kirchenvorsteherin dem Alkohol kräftig zugesprochen.

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2 Comments

  1. Mit „Rotwein und Knabbereien“ versucht man in Hamburg also jetzt wenigstens ein paar Penner in die Kirchen zu kriegen. Die gingen aber wohl doch lieber in die Hafenstraße und da mußten der Pfarrer und die Kirchenvorsteherin den ganzen Rotwein alleine trinken 🙂

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  2. Ja, und? Besser als mir Kindern!
    Und als evangelischer Pastor, der verheiratet ist und drei Kinder hat, zeigt es nur, dass er auch nur ein Mensch ist, der mal fremd gegangen ist. Wieso ist das eigentlich sexueller Missbrauch?
    Dass er freigestellt wurde, ist nur ein Zeichen der Schwäche der Kirchen, die mit menschlichen Nöten und Schwächen nicht umgehen können.

    In der RKK kommt die Verlogenheit erst mit dem Zölibat in das Thema.

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