Master of the Universe: Papst verteidigt Führungsrolle


Gottes Geist steckt hinter den wissenschaftlichen Theorien über den Urknall, erklärte gestern Benedikt XVI. Während frühere Päpste für sich in Anspruch nahmen, Vertreter eines Gottes zu sein, welcher den berühmten Erdkreis schuf, geht der einstige Joseph Ratzinger noch einen Schritt weiter.

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Um die diskriminierenden und absurden Meinungen seiner Kirche für unaufgeklärte Menschen plausibel klingen zu lassen, wandte er sich erneut gegen die Positionen unchristlicher Wissenschaftler und Philosophen. Als Inhaber des „heiligen Stuhls“, so wurde auf diese Weise nochmals bekräftigt, vertrete er den „Master of the Universe“.

In einer Predigt im Petersdom sagte Benedikt XVI. vor rund zehntausend Menschen, dass sich Christen gegen die Idee eines zufällig geschaffenen Universums wenden sollten. Auch hinter all den wissenschaftlichen Theorien über den Urknall stecke der Plan Gottes, so der Kirchenführer.

Dass der Vatikan für den Erhalt seiner Macht über die Gehirne der Menschen durchaus gern eher auf die Konsequenzen als auf den Katechismus bedacht ist, machte ein Papst so wieder einmal deutlich.

Diese Funktionsträger halten sich regelmäßig für Vertreter des Gottes und ihre Kirche für die wahre und heilige Institution zur Auslegung des Willens der umstrittenen Entität.

„Das Universum ist kein Ergebnis eines Zufalls“, stimmte Benedikt XVI. den Positionen gottloser und unchristlicher Wissenschaftler wie Stephen Hawking zunächst zu.

Der als der einflussreichste Physiker unserer Zeit angesehene Brite hatte in seinem letzten Buch erneut und eindeutig herausgestellt, dass nach seiner Auffassung zur Erklärung des Universums kein übernatürlicher Schöpfergott angenommen werden braucht.

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4 Comments

  1. Die menschliche Blitzkarriere des Joseph aus Marktl ging nur himmelwärts: Hitlerjunge, Flakhelfer, Priester , Professor, Kardinal, Stellvertreter Christi, Stellvertreter vom „master of the universe“.

    Den treffendsten Kommentar zum „master of the universe“ hatte schon der Philosoph und Kritiker des Christentums Ludwig Feuerbach (1804-1872) geliefert, obwohl der den Ratzinger wahrscheinlich nicht kannte:

    „Denn nicht Gott schuf den Menschen nach seinem Bilde, wie es in der Bibel steht, sondern der Mensch schuf, wie ich im Wesen des Christentums zeigte, Gott nach seinem Bilde.“

    Im Westen nichts Neues…. 😉

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  2. @Argus7
    Nur einmal so als Anmerkung: Das Christentum ist keine 2000 Jahre alt und gerade als organisierte Religion ist es einige Jahrhunderte jünger. Die Position des Bischofs von Rom als Führer der Westkirche ist noch einige Jahrhunderte jünger und auch der Vatikan, dabei kommt es darauf an, von welchen Vatikan man jetzt schreibt, ist noch keine 1000 Jahre alt. Den vatikanischen Hügel gibt es schon länger, aber der hatte ursprünglich nichts mit dem Christentum zu tun.

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  3. Kein Papst von Anfang an der römisch-katholischen Kirche ist jemals selig und erlöst in das Reich Gottes eingegangen,
    auch seine Kardinäle,Bischöfe und Priester nicht.
    Und alle Menschen, die den Päpsten glauben und ihnen nachlaufen, die Kindertaufe,Kommunion und die vielen anderen religiösen Zauberdrogen, als Gottes Gebot und Willen erklären für sich und ihre Familien,
    sind als >geistig Blindeanmaßenden und selbsterwählten Blindenleiter>
    in die Grube gepredigt wurden.Matthäus 15, 13-14
    „Alle Pflanzen, die mein himmlischer Vater nicht pflanzte, die werden ausgereutet. Lasset sie fahren!
    (Der Wiedergeburtschrist Gottes!)

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  4. Die Führungsrolle in der Disziplin „Volksverdummung“ sei dem Papst zugebilligt. Darin ist der Vatikan anerkannterweise einsame Spitze und seit über 2.000 Jahren führend !

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