Volker Beck: Zur Neujahrsansprache des Papstes


Quelle: gruene.de

Volker Beck, menschenrechtspolitischer Sprecher, erklärt zur Neujahrsansprache des Papstes in Rom:

Die pauschalen Angriffe des Papstes auf den Laizismus und Säkularismus sind nicht akzeptabel. Was um alles in der Welt haben die Anschläge in Ägypten mit Säkularismus zu tun?

Es ist eine Beleidigung aller säkular orientierten Menschen, den Laizismus mit dem religiösen Fundamentalismus in einem Atemzug zu nennen.

Weltanschauliche Neutralität des Staates, religiöse Toleranz und der Schutz der Religionsfreiheit bedingen einander. Zur Religionsfreiheit gehört neben der individuellen und kollektiven Religionsfreiheit eben auch die negative Glaubensfreiheit.

Die negative Glaubensfreiheit bedeutet eben auch, dass man nicht nach den Glaubensüberzeugungen der Mehrheit bzw. der katholischen Kirche leben muss.

Hier hat die katholische Kirche seit dem II. Vaticanum eher Rückschritte als Fortschritte gemacht. Wenn der Heilige Stuhl in Lehrschreiben katholische Politiker immer wieder auffordert, wie sie bei Antidiskriminierungspolitik, Sexualaufklärung, AIDS-Prävention oder des Familienrechtes zu stimmen haben, zeugt dies von einem mangelnden Respekt der Religionsfreiheit durch die Spitze der römisch-katholischen Kirche.

3 Comments

  1. Naja, diese Religioten haben heutzutage nur noch eine Rolle, eine Funktion für die wirklich Herschenden. Hätten die wirklich noch das sagen wie im „Heiligen Römischen Reich“ ginge es natürlich total Chaotisch wie damals zu. Also Hexenverbrennungen, Kreuzzüge, Glaubenskriege, Vertreibungen, Auslöschung von Kulturen, alles Geld für Kirchenbau usw.
    Wird aber jetzt mal Zeit das mit dem Spuk ganz aufgeräumt wird.

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  2. @Argus7: Volker Beck hat es sehr zurückhaltend ausgesagt. Ich stimme eher mit Deiner Aussage überein und hätte es wohl besser nicht sagen können.
    Leider müssen diese Religioten nicht für Ihre Widerwärtigkeiten in der Hölle schmoren. Das tut mir am meisten weh, deshalb wünschte denen die Hölle auf Erden durch ein sehr, sehr langes Leben.

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  3. Wo er Recht hat, da hat er Recht, der Volker Beck. Es wäre aber auch müssig, von der obersten Leitung der katholischen Kirche auf wie auch immer geartete Fortschritte im Denken und Handeln zu hoffen. Aus diesem Grunde sehe ich auch keinen Anlaß, dieser verbohrten, hinterwäldlerischen Organisation mit Zurückhaltung und Toleranz zu begegnen. Es ist und bleibt ein bescheuerter Haufen von total verklemmten, rückständigen, religiös verknorksten Gehirnakrobaten, deren Selbsgerechtigkeit an Widerwärtigkeit nicht mehr zu überbieten ist. Der Vatikan ist letzten Endes auch nichts anderes als eine Begegnungsstätte für sexuell fehlentwickelte Schwanzträger und eine Brutstätte für potentielle Kinder- und Meßdienerschänder.

    Habe ich in meiner Aufzählung etwas vergessen, zu erwähnen ?

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