Katholische Kirche: Angst als Druckmittel


Der Angstmacher

Die Diözese kämpft um jedes schwarze Schäfchen, das der katholischen Kirche den Rücken kehrt. Nicht ohne ausdrücklich auf die Folgen hinzuweisen.

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Das Jahr 2010 war für die katholische Kirche ein Jahr der schweren Krise. Das Bekanntwerden von gewalttätigen Übergriffen und von sexuellem Missbrauch im kirchlichen Bereich hat auch die Kirche in Tirol tief erschüttert. So haben im vergangenen Jahr in der Diözese Innsbruck 5832 Personen der Kirche den Rücken gekehrt. In ganz Österreich waren es gar 87.393 Personen.

Auch wenn sich das Austrittsprozedere aus der Glaubensgemeinschaft bereits einfach darstellt als früher: eine noch bequemere Variante für den Widerruf folgt postwendend.

Die Diözese kämpft offenbar um jedes schwarze Schäfchen, das der Kirche den Rücken kehrt. Und zwar in Form eines persönlichen Schreibens des Bischofs selbst. „Mit großem Bedauern habe ich davon erfahren und möchte Sie daher einladen, nochmals das Gespräch mit uns zu suchen …“, heißt es in dem Schreiben, das an künftige Ex-Katholiken ergeht.

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2 Comments

  1. Wo ist das Problem? Ich bin Patris Porcus, ich kann das auch Alles machen und das ist genaus rechtsgültig, wie vom Pfaffen neben an, nämlich gar nicht.

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  2. Den Katholen gehen allmählich die Druckmittel aus ! Noch bis vor wenigen Jahren genügte die Drohung mit dem Fegefeuer, um die Schäfchen bei der Stange zu halten. Gegen die hier vorgestellten Druckmittel gibt’s zum Glück ein überaus wirksames Gegenmittel: Austreten aus diesem Verein und sich nicht weiter von diesen Angstmachern ins Bockshorn jagen lassen ! Deren Ängste, dass ihnen nämlich mehr und mehr die Felle davon schwimmen, wird in diesem Bischofsbrief erst so richtig offensichtlich.

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