Meisner, Guttenberg – Wegtreten!


Quelle. Domradio.de

Morgen, Donnerstag, 13. Januar, wird im Kölner Dom der jährliche Soldatengottesdienst stattfinden, zu dem Kardinal Meisner zur Unterstützung der deutschen Kriegseinsätze auch Kriegsminister zu Guttenberg und ranghöchste Militärs eingeladen hat. Die Kölner Friedens- und Antimilitarismusbewegung ruft deshalb – wie in den vergangenen Jahren – unter dem Motto „Bundeswehr wegtreten!“ für die Zeit ab 8.15 Uhr zu einer Protestkundgebung auf der Domplatte auf. „Ob der Freiherr seine PR-Agenten Ehefrau Stefanie und Johannes B. Kerner mitbringen wird, wissen wir nicht“, teilen die Initiativen in ihrem Flugblatt mit

Neue Rheinische Zeitung

Kunduz, 4. September 2009: Oberst Klein gibt den Befehl zur Bombardierung zweier Tanklaster in Afghanistan. 140 Menschen, die sich Treibstoff besorgen wollen, sterben. Der Oberst der Bundeswehr wird für das Massaker nicht zur Rechenschaft gezogen. Zynische 4000 Euro je Opferfamilie ist das Kriegsverbrechen der Bundesregierung wert.
Deutschland führt Krieg – und wir sollen uns endlich daran gewöhnen.
Dazu braucht es Kriegstreiber in allen gesellschaftlichen Bereichen des vermeintlich „zivilen“ Lebens. Für die katholische Kirche erledigt das der Kölner Hassprediger, Feld-Kardinal Meisner. Der hat Kriegsminister zu Guttenberg samt ranghöchsten Militärs und einer Abordnung Kanonenfutter zum Soldatengottesdienst in den Dom eingeladen. Ob Guttenberg seine PR-Agenten Ehefrau Stefanie und Johannes B. Kerner mitgebracht hat, wissen wir nicht.

4 Comments

  1. @wahoonie
    „Töten“ ist eine ungenaue Übersetzung des hebräischen „razach“. Es geht, wie ich gerade in „Der Jesuswahn“ gelesen habe, um das gemeinschaftswidrige Morden aus niederen Beweggründen. Wenn die Volksgemeinschaft im Krieg töten will, kann das abgesegnet werden.

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  2. wie war das noch mit ihren geboten und dem „nicht töten“?
    es ist immer wieder schön zu sehen, wie ober-christen ihre eigenen gesetze nicht beachten und nicht zögern waffen zu segnen, menschen gesegnet in den tod zu schicken und sich bei den herrschenden einzuschleimen.

    aber dem meisner ist ja nichts heilig.

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