Papst als „Schwuchtel“ verspottet


Kirchenkritisches Plakat auf einem Wagen des Münchener CSDs 2006 Bild: CSD München

Die Unionspolitiker Norbert Geis und Martin Lohmann sind empört, weil Kabarettist Bruno Schmitz Papst Benedikt XVI. und Kardinal Joachim Meisner in der Kölner „Stunksitzung“ als „Schwuchteln“ bezeichnet hatte.

QUEER.de

Schmitz spielte in der Veranstaltung des alternativen Karnevals den früheren Bischof Walter Mixa, der nach Missbrauchsvorwürfen im Juli 2010 zurückgetreten ist. In dieser Rolle erklärte Schmitz, dass sich der Kölner Kardinal und der Papst „wie zwei frischvermählte Schwuchteln über den Rhein schippern lassen“. Dabei gebe es in der katholischen Kirche für Schwule „ganz andere Möglichkeiten – ich sag nur: Priesterseminar“. Der Papst kam bei diesen Ausführungen besonders schlecht weg: Das „Frettchen des Herrn“ sei „dumm wie eine Rolle Oblaten“, so „Mixa“.

Der CSU-Rechtspolitiker Norbert Geis bezeichnete den Auftritt in der „Rheinischen Post“ als „Ausdruck von Bosheit und Dummheit“. Er bescheinigte dem Kabarettisten „nicht einmal unterstes Niveau: bodenlos!“. Der Aschaffenburger Bundestagsabgeordnete gilt als erbitterter Gegner von Homo-Rechten, der in Talkshows gegen die „Rasselbande von Homosexuellen“ zu Felde zieht (queer.de berichtete).

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3 Comments

  1. Herr Jesus Christus ist die Quelle der Reinheit und unsere Dankbarkeit sollte ihm angesprochen werden.

    Eines der Ziele und Zwecke im Leben ist zu lehren, zu erbauen, zu fördern und inspirieren unsere Nachbarn zu einer höheren Reinheit.

    Unser Nachbar verdient weder verfolgt noch verspottet werden.

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