Williamson über den „päpstlichen Assisismus“


Williamson 1991, Quelle: wikipedia

„Piusbruderschaftsbischof“ Richard Williamson reitet wilde Attacken auf Johannes Paul II. und Benedikt XVI. und wirft „beiden Päpsten“ vor, die schreckliche Verdammnis“ unzähliger Seelen im nächsten Leben begünstigt zu haben

kath.net

Richard Williamson, der umstrittene Bischof der „Piusbruderschaft“, hat in einem neuen im Internet veröffentlichten Kommentar schwere Angriffe auf die Päpste Johannes Paul II. und Benedikt XVI. gestartet und beiden vorgeworfen, dass sie „die schreckliche Verdammnis unzähliger Seelen im nächsten Leben begünstigt“ haben. Den Vorwurf erhebt Williamson im Zusammenhang mit dem päpstlichen „Assisiismus“. Dadurch und durch anderes trage Benedikt XVI. selber sein Bestmögliches dazu bei, jedwede Übereinkunft zu verhindern. Anlass für die Verbalattacke ist die Ankündigung von Benedikt, im Oktober ein Treffen der Weltreligionen in Assisi abzuhalten.

„Erzbischof Lefebvre allerdings verwarf diese Theorie eines Beitrags der ´großen Weltreligionen´ zum Weltfrieden gänzlich und verurteilte die Durchführung dieses Gebetstreffens 1986 in Assisi als einen enormen Verstoß gegen das erste Gebot, und zwar als einen unerhörten Skandal in der gesamten Kirchengeschichte, da das Treffen vom Stellvertreter Christi selber ausging“, schreibt Williamson wörtlich, der dann auch behauptet, dass die „katholische Tradition“ zu einer „Frage der Befindlichkeit oder des Gefühls“ herunterstuft werde und dieses Denken, „welches sogar die Päpste infiziert habe, mittlerweile überall so verbreitet sei, dass „es für jeden einzelnen von uns eine geistliche Todesgefahr“ darstelle.

weiterlesen