Am Christenwesen soll die Welt genesen


Das Kreuz mit den Religionen

Christenverfolgung, Diskriminierung, Christianophobie. Die bösen Mächte des Säkularismus und Atheismus bedrängen die Händefalter. Denen ist jedes Mittel Recht, selbst vor Hetze schrecken sie nicht zurück. Schwule und Lesben sind per se böse, das Europa-Parlament die Heimstatt des Teufels.

Richard Dawkins und Christopher Hitchens sind die ausgemachten Feinde der Herzi-Jesulein-Gemeinde.

Angriffe, Aktionen gegen das Christentum werden nun dokumentiert.

Christianophobie: Webseite informiert über die Diskriminierung von Christen

Eine Inititiave von „Europa für Christus“

Zenit.org

Die in Wien angesiedelte christliche Netzwerk-Initiative Europa für Christus hat vor kurzem die Webseite www.christianophobia.eu gestartet. Es werden dort Fälle von Diskriminierungen in Europa geschildert, der Begriff „Christianophobie“ erklärt und entsprechende Zitate und Anregungen zur Verfügung gestellt.

„Christianophobie bedeutet irrationale Furcht vor oder Hass gegenüber Christen oder dem Christentum im Allgemeinen“, so Dr. Gudrun Kugler, Juristin und Initiatorin der Webseite. Kugler fügt hinzu: „Der Begriff beinhaltet auch anti-christliche Voreingenommenheit und manifestiert sich in der schrittweisen Marginalisierung von Menschen mit christlichen Überzeugungen.“

Die aufgelisteten Fälle beinhalten zum Beispiel die Verspottung oder Verhöhnung des christlichen Glaubens, die Entfernung christlicher Symbole oder das Verbot, diese selbst zu tragen, wie auch Attacken auf den Glauben in Film und Fernsehen. Die Verfolgung jener „politisch inkorrekten“ Positionen, die wesentlich zum christlichen Glauben gehören – so zum Beispiel die Ablehnung der Abtreibung oder der „Homosexuellen-Ehe“ – ist massiv: Dokumentierte Fälle reichen von Entlassungen bis hin zur Verhängung von Strafen. In einigen Fällen wurden Personen sogar zu Gefängnishaft verurteilt. Der französische Parlamentarier Christian Vanneste wurde wegen kritischer Äußerungen zur Homosexualität zu rund 10.000 Euro Strafzahlung verurteilt.

Der Begriff „Christianophobie“ hat bereits Eingang in diverse Dokumente der UNO und OSZE gefunden. Auch der Vatikan unterstützt die offizielle Anerkennung dieses Phänomens, so zum Beispiel der vatikanische Sekretär für die Beziehungen mit den Staaten, Erzbischof Dominique Mamberti.

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EUROPE4CRIST.NET

Intolerance or Discrimination of Christians in Europe

5 Gedanken zu “Am Christenwesen soll die Welt genesen

  1. Bürger

    Da kriegt man mal einen Eindruck, wie es bei diesen irrationalen Christen zu den Hexenverfolgungen, Kreuzzügen und anderen Dingen kam.
    Damals gab es aber kein Internet, keine Zeizungen und gar nichts, „Informationen“ gab es nur von den Kanzeln.
    Die Medien sind auch das Ende der ultra Dogmatischen Christenorganisationen, Medien und Dogmatismus können nebeneinander her nicht lange existieren.

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  2. Esofee

    Wir sind vogelfrei …

    … Budapest, 1.10.08 (KAP) Der ungarische Kardinal-Primas Peter Erdö hat bei der Eröffnung der Vollversammlung des „Rates der Europäischen Bischofskonferenzen“ (CCEE) in Esztergom alle Formen von „Christianophobie“ (Christenfeindschaft) verurteilt. Dies gelte auch für den Medienbereich, wo es immer wieder zu Phänomenen der „Verleumdung, der Desinformation und der Sensationsgier“ zu Lasten der Kirche und der Christen komme, sagte der CCEE-Vorsitzende. Erdö appellierte an die Medienleute überall in Europa, sich ihrer Verantwortung bewusst zu sein; die Kirche wiederum müsse in die Ausbildung von Personen investieren, die gegenüber den Medien kritikfähig sind und dazu beitragen können, dass „in den Medien ein authentisches Bild der Kirche und nicht eine Karikatur sichtbar wird“. Das Verhältnis von Kirche und Medien ist Zentralthema der CCEE-Vollversammlung, an der bis Freitag alle Vorsitzenden der europäischen Bischofskonferenzen teilnehmen.

    In seiner Eröffnungsrede steckte Kardinal Erdö im Hinblick auf die „Christianophobie“ aber einen noch viel weiteren Horizont ab. Alle Formen von Diskriminierung und Intoleranz gegenüber den Christen sowohl in Europa als auch in der ganzen Welt müssten von der internationalen Gemeinschaft mit der gleichen Entschlossenheit bekämpft werden wie Äußerungen von Hass gegen Angehörige anderer Religionsgemeinschaften. Vor allem gehe es um den Schutz der Religionsfreiheit, die ein unveräußerliches Recht jedes Menschen sei. Allzu oft werde Religionsfreiheit aber als „Befreiung von der Religion“ missverstanden. Dahinter stehe eine Weltanschauung, die die transzendente Dimension der menschlichen Person leugnet und in der Folge auch die öffentliche Dimension der Religionsfreiheit, sagte der CCEE-Vorsitzende …

    http://www.cardinalrating.com/cardinal_29__article_7528.htm

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  4. Ich staunte über den Namen der christlichen Webseite: Zenit, das Wort stammt schliesslich aus dem Arabischen. Auf deren Seite steht dann dazu:

    „Für die ersten Christen war die Sonne ausgehend von der biblischen Heilsverheißung ein Zeichen für Christus. Sie nannten ihn Sonne der Gerechtigkeit. Sie wählten als Datum für Weihnachten das traditionelle römische Fest sol invictus, die Sonnenwende. Am 25. Dezember feierten sie jährlich den Sieg der Sonne über die Dunkelheit. Christen versuchen, die Welt mit den Augen Christi zu sehen. Ihr Blick setzt somit beim höchsten Stand der Sonne an, beim Zenit.“

    Putzig: Sol Invictus war nicht nur ein Fest, sondern seit Aurelian höchster römischer Reichsgott. Das heisst also, die Internetseite „Zenit – Die Welt von Rom aus gesehen“ benennt sich mit einem arabischen Namen wegen eines römischen Gottes. Das ist echt multikulti 🙂

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