Zollitsch: Gegen striktere Trennung von Staat und Kirche


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Der Vorsitzende der katholischen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, hat sich gegen eine noch striktere Trennung von Kirche und Staat in Deutschland ausgesprochen.

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“Wir kennen die Diskussionen, die sich derzeit auch verstärkt in manchen politischen Parteien finden und die eine stärkere Beziehungslosigkeit von Staat und Kirche fordern“, sagte Zollitsch am Donnerstag am Institut für Staatskirchenrecht in Bonn. Dies sei jedoch unbegründet, denn die religiöse Neutralität des Staates sei in Deutschland auf jeden Fall gewährleistet.

Die Trennung von Kirche und Staat ist in Deutschland nicht so strikt wie in manchen anderen Ländern, etwa in Frankreich. Beispiele dafür sind die Erhebung der Kirchensteuer, der Religionsunterricht an den Schulen und der rechtliche Status der Kirchen als Körperschaften des öffentlichen Rechts.

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2 Comments

  1. Unsere „grundgesetzliche“ Ordnung von Staat und Religion hat sich …… (für die Kirche dank des perfiden Paktes von 1933 -Reihskonkordat- zwischen Hitler und dem Vatikan) …. für die Kirche (finanziell) bewährt.. Siehe Frerk’s Violettbuch Kirchenfinanzen.
    Richtig ist Zöllitsch’s Ahnung, dass Europa uns Deutschen helfen wird, aus dieser mittelalterlichen Knechtschaft gegenüber der Kirche loszukommen um zivilisatorisch endlich im 21.Jahrhundert anzukommen.

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  2. Weshalb wandert Zollitsch nicht in den Vatikan aus ? Dort sind Staat und Kirche eins. Hier in Deutschland zum Glück noch nicht ! Im Vatikan sind die Katholen in der Mehrheit, hierzulande jedoch werden es immer weniger ! Weshalb wohl !?

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