CDU: Nicht für den Wähler kämpfen wir!


Quelle: wikipedia

Die CDU will die Rechte verfolgter Christen weltweit künftig stärker in den Fokus nehmen. Das hat der Bundesvorstand am vergangenen Wochenende entschieden. Außerdem ruft die Partei dazu auf, die Lage der am stärksten verfolgten Glaubensgemeinschaft in der Öffentlichkeit stärker zu betonen.

pro Medienmagazin

„Es ist die Aufgabe unserer wertegebundenen Politik, im eigenen Land und international für das elementare Menschenrecht auf Religionsfreiheit, gegen religiöse Intoleranz und gegen Antisemitismus einzutreten“, heißt es im CDU-Paper „Religionsfreiheit weltweit durchsetzen“. Die Partei hatte im Rahmen ihrer Klausurtagung am 14. und 15. Januar in Mainz beschlossen, sich stärker für „das universelle Recht auf Religionsfreiheit“ einzusetzen und all jene stärker zu schützen, „die in der freien Ausübung ihres Glaubens unterdrückt oder ob ihres Glaubens diskriminiert und verfolgt werden“.

Sowohl innerhalb Deutschlands als auch der Europäischen Union fordert die Partei Politiker und Medien dazu auf, „die kritische Situation der diskriminierten und verfolgten Christen stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken“.

Auf Antrag der Unions-Fraktion hatten die Abgeordneten des Deutschen Bundestages bereits im vergangenen Jahr über die Lage verfolgter religiöser Minderheiten und möglicher Hilfsmaßnahmen debattiert.

1 Comment

  1. Habe ich das richtig verstanden ? Die CDU will sich künftig noch mehr für den Schutz der am stärksten verfolgten Glaubensgemeinschaft – und somit für den Schutz und die Verbreitung des religiös motivierten Aberglaubens – einsetzen !? Sollte Religion in einem säkularen Staat denn nicht Privatsache bleiben und nicht mit Politik vermischt werden ?

    Unter gleichwertiger Religionsfreiheit verstehe ich, dass z.B. jedwelche Werbung und politische Einflußnahme für irgendein religiös motiviertes Anliegen oder eine bestimmte Religionsgemeinschaft zu unterbleiben hat. Nur so kann eine einseitige Bevorzugung irgendeiner religiösen Gruppierung vermieden werden. Wenn aber eine Partei allein schon in ihrem Namen den Begriff „christlich“ benutzt, kommt dies bereits einer einseitigen Unterstützung einer bestimmten religiösen Gruppierung gleich. Unter Religionsfreiheit verstehe ich aber nun mal auch „frei von Religion“ !

    Die christlich ausgerichteten Politiker, aber auch die breite Öffentlichkeit, hat diesen kausalen Zusammenhang offenbar noch gar nicht erkannt. Ein Verbot des Begriffes „christlich“ in einem Parteinamen wäre somit die grundlegende Voraussetzung für die Durchsetzung einer echten, für alle Glaubensbekenntnisse verbindlichen, gleichwertigen Religionsfreiheit.

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