Kurt Beck Bullshistic


Quelle: leipzig-seiten.de

Elke Endraß: „Wie halten Sie es mit der Religion?“

kurt-beck.de

1. Welchen Zusammenhang sehen Sie zwischen der Verfassung und dem christlichen Gewissen?

Noch tief geprägt von den schrecklichen Ereignissen der NS-Diktatur und des Krieges haben die Mütter und Väter der rheinland-pfälzischen Landesverfassung 1947 bewusst in der Präambel „die Verantwortung vor Gott“ an den Anfang gestellt. Eine vergleichbare Formulierung wurde zwei Jahre später in die Präambel des Grundgesetzes übernommen.

Mit seiner Bezugnahme auf Gott als moralische und metaphysische Instanz hat sich der Verfassungsgeber ganz bewusst selbst zurückgenommen. Zugleich sollte zum Ausdruck gebracht werden, dass es eine „absolute“ staatliche Herrschaft nie wieder geben darf. Trotz zahlreicher Novellierungen – zuletzt im Jahr 2005 – ist in unserer Landesverfassung der Vorspruch bis heute unverändert geblieben.

Die fortbestehende Erwähnung Gottes in unserer Landesverfassung erinnert mich daran, dass eine Glaubensüberzeugung zwar eine ganz persönliche Angelegenheit und Entscheidung ist, dass aber Religion – zumal die christliche – nicht nur Privatsache ist, sondern auch öffentliche und gesellschaftliche Konsequenzen hat. Unser Staat ist zur Neutralität verpflichtet, aber er ist nicht wertneutral. Zu seiner ethischen Fundierung ist er auf Kirchen und Religionsgemeinschaften angewiesen.

2. Was bedeutet Ihnen Gott und welches Gottesbild hat Sie geprägt – eher das des richtenden, strafenden Gottes oder das des liebenden, gnädigen Gottes?

Gott ist für mich nicht jemand, der vor Urzeiten die Welt erschaffen hat und der jetzt allmächtig und allwissend von ferne zusieht, wie sich die weitere Entwicklung – gleichsam wie in einem Uhrwerk – mechanisch vollzieht. Er hat uns Menschen mit vielfältigen Fähigkeiten und Fertigkeiten ausgestattet und uns eingeladen, an seiner Schöpfung mitzuarbeiten. Eine ungeheure Chance und Herausforderung, der sich alle Menschen in ihrem jeweiligen Verantwortungsbereich zu stellen haben, insbesondere dann, wenn sie die Möglichkeit zur politischen Mitgestaltung haben.
Mein Gottesglaube lässt mich daher immer wieder kritisch fragen: Wie wirken sich die Entscheidungen, die wir alltäglich treffen, auf uns Menschen heute und auf die kommenden Generationen aus; aber ebenso auf unsere Mitgeschöpfe, die Tiere und Pflanzen und auch auf Luft und Wasser, Böden und Rohstoffe.
Tragen diese Entscheidungen dazu bei, unsere Welt menschen-freundlicher und mehr im Einklang mit der Natur zu gestalten?
So folgt daraus für mich eine ermutigende Erkenntnis: Nicht nur die Bewahrung der Schöpfung, sondern die Mitarbeit an ihrer Vervollkommnung sind uns durch den christlichen Gottesglauben aufgegeben.

weiterlesen

9 Gedanken zu “Kurt Beck Bullshistic

  1. Ministerpräsident Kurt Beck droht eine herbe Niederlage. Sieben Wochen vor der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz hat die bislang alleine regierende SPD die absolute Mehrheit verloren. Laut einer Umfrage reicht es aber noch für eine rot-grüne Koalition. Auch hier zeigt es sich wieder, aussitzen belohnt der Wähler nicht. Politiker sind zum Handeln gewählt.

    Gefällt mir

  2. Bürger

    Bis 2008 war Beck sogar Vizepräsident der „sozialistischen Internationale“, saß dort mit seinen Menschenschindern Ben Ali, Mubarak und andern freundschaftlich zusammen. Sieht so aus das auch Mubarak in Ägypten bald von Massendemonstrationen gestürzt wird, da wird dann Becks Organisation wohl auch dessen Partei schnell ausschließen.

    In Deutschland werden Beck und die SPD sich auch erst von den Bischhöfen und Bankern distanzieren, wenn Massendemonstrationen die überfälligen Änderungen bereits durchgesetzt haben.
    Von sich aus treten die nie für soziale Gerechtigkeit und Demokratie ein.

    Gefällt mir

  3. Bürger

    Wundern braucht man sich ja nicht mehr über Beck und die SPD, die stehen nie auf der Seite der Bürger.
    Bei den kleinen Leuten kürzen sie und die unsäglichen Privilegien der reichen Kirchen werden geschützt.

    Aber auch sonst arbeitet die SPD und Beck mit allerhand Gesindel zusammen. Die gestürzte Regierungspartei RCD von Tunesien ist die dortige SPD, bis zum Umsturz durch das Volk Vollmitglied der „Sozialistischen Internationale“ der SPD und Mafia Diktator Ben Ali ist ein Parteifreund (früher Genosse) von Beck !
    Bei denen braucht man sich über nichts wundern, das ist wie bei einem Serieneinbrecher, der hält auch alles für normal und „Gottgegeben“ bis er doch mal erwischt wird.

    Gefällt mir

  4. der Mann hat ja auch schon gezeigt, wie hübsch er moralisieren kann…
    Moralinsauer ätzen, mit dem haarschnitt (vielleicht auch mal waschen?) klapps dann mit der Nachbar… äh, Chefin.

    hüstel…

    Gefällt mir

  5. Bürger

    So schrecklich war die NS Diktatur für die Christen nicht, sie haben sie ja erst ermöglicht. Dank dem von den Nazis eingeführtem Religionsunterricht und Dank der Ausrottung der weltanschaulichen Kongurenz waren nach der Christlich Faschistischen Diktatur 1945 hauptsächlich noch Christen übrig. Die Kirchen hatten die Kriegsparteien auch sehr geschont und lieber Arbeitervirtel mit vielen Atheisten bombardiert.
    Jetzt haben wir aber 2011 und es wird Zeit das die Ausplünderung und Aussnutzung des Stasates durch die Christen beendet wird.

    Gefällt mir

  6. frei nach beck:

    So folgt daraus für mich eine entmutigende Erkenntnis: Nicht die Bewahrung der Vernunft, sondern die Mitarbeit an der Verdummung des Volkes sind uns durch den christlichen Gottesglauben aufgegeben.

    Gefällt mir

  7. Rolo

    Mit dem „Oberhäuptling“ bei der SPD hat es ja nicht so geklappt. Jetzt versucht er halt mit seiner internen CSPD seine Hirngespinnste zu realisieren. Seinem Übervater Karl Lehmann bläst er diesbezüglich schon lange den Puderzucker in den Hintern. Ich werde den Verdacht nicht los, dem Landesvater geht es in erster Linie um sein persönliches Seelenheil. Ob und wie irgendwann einmal seine marode Finanzhinterlassenschaft reguliert wird juckt ihn weniger. Vielleicht weiss seine „Schwester in Christi“, Julia Klöckner einen Ausweg? Wie dem auch sei, von dem „C“ kommen die Rheinland-Pfälzer jedenfalls so schnell nicht los. Von wegen Säkularismus (den kann man sich schon vor Aschermittwoch abschminken). Na denn erst mal Helau und Prost. 🙂

    Gefällt mir

  8. Argus7

    Bei diesem Gesülze von Gabriel dreht sich mir der Magen um ! Sorry, aber zu einem solch ausgekochten Bullshit fällt mir leider rein gar nichts ein ! Aktive Volksverdummung ist das und sonst gar nichts !

    Gefällt mir

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.