Obamas Prayer Breakfast Bullshistic


Prayer Breakfast, Quelle: http://www.whitehouse.gov

US-Präsident Barack Obama hat das Gebet als Quelle der Kraft und der Demut für seine politischen Aufgaben bezeichnet. Für ihn sei das Leben mit Gott die erste und wichtigste Aufgabe. So bitte er am Morgen Gott um die Stärke, das Land gerecht zu führen. Am Abend bete er um die Vergebung seiner Sünden, sagte er beim Nationalen Gebetsfrühstück am 3. Februar in Washington.

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An der jährlichen Zusammenkunft von rund 3.000 Führungspersonen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Religion aus 160 Ländern nimmt seit 1953 auch der jeweils amtierende US-Präsident teil. Obama rief zum Gebet für den Nahen Osten und Ägypten auf. Er bete dafür, dass die Gewalt ende und bessere Zeiten für das Land heraufziehen. Der 49-jährige Präsident schilderte bei dem Gebetsfrühstück seinen Glaubensweg.

Er komme nicht aus einer besonders religiösen Familie; sein Vater, den er kaum gekannt habe, sei kein gläubiger Mensch gewesen; seine Mutter habe organisierter Religiosität skeptisch gegenüber gestanden, aber Werte wie Ehrlichkeit, Freundlichkeit, Fleiß und Gerechtigkeit gelebt. Und doch hätten ihm Kirchen den Weg zum Glauben eröffnet, als er vor mehr als 20 Jahren nach seinem Studium in sozialen Projekten in Armenvierteln Chicagos mitgearbeitet habe. „Dort habe ich Jesus Christus kennengelernt und ihn als meinen Herrn und Heiland angenommen“, sagte Obama.

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5 Comments

  1. Ach ja, der Barack und der liebe Gott ! Man muß ihm seine Worte nachsehen, denn in den USA würde niemals ein Präsident gewählt werden, wenn er sich nicht – zumindest verbal – zu Gott bekennen würde. Das haben andere Präsidenten vor ihm auch so gehalten. Nehmen wir uns nur mal den Bush vor ! Da glaubt doch niemand im Ernst, dass der einen besonderen Bezug zu dem „Nichts da oben im Himmel“ hatte !?

    Die Evolutionsbiologe beweist aber auch, dass z.B. eine geografische Trennung (oder Isolierung) zur Bildung neuer Arten führt. Und es liegt nun mal zwischen Europa und den USA ein riesengroßer Ozean. Und das hat dazu geführt, dass sich in den USA eine ganz spezielle Art von Menschen entwickeln konnte – der homo americanensis -, die besonders stark religiös geprägt – um nicht zu sagen verseucht – ist. Ein Handicap mit dem die Amis nun mal behaftet sind, wobei wir Europäer uns eben damit arrangieren müssen. Wir in Europa haben es aber längst gelernt, mit dem religiösen Virus zu leben und damit umzugehen. Einige von uns sind zum Glück längst dagegen immun. Diese Immunisierung brachte der langjährige Umgang mit Katholen und Evangelioten so mit sich.
    Lassen wir also den Barack getrost beten. Solange er über dem großen Teich bleibt und gemeinsam mit Sarah Palin morgens und abends betet und von Frau Merkel nicht noch mehr Geld zur Finanzierung militärischer Konflikte fordert, können wir hier in Europa doch ruhig schlafen.

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  2. Mehrere Hunderttausend Dollar für so eine Schwachsinnsveranstaltung. Mit dem Geld hätte man lieber den Obdachlosen und Arbeitslosen Bürgern der US Hauptstadt ein Bescheidenes Frühstück finanziert, von den Gebeten werden die nämlich nicht satt.
    Hoffentlich machen sie es den Tunesiern und Ägyptern bald nach und jagen das fette Pack zum Teufel.

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  3. Der arme Obama, widerlich, wie er sich mittlerweile den Religioten anbiedern muss, um noch wahrgenommen zu werden.

    @Stefan:
    Sünde hat mit Unrecht herzlich wenig zu tun. Sünde ist, aus Versehen die untere Hälfte der Titelseite der BL*D wollüstig anzugucken. Unrecht ist, danach einen Leserbrief an diese „Zeitung“ zu schreiben, wie Recht diese Dame von und Zuttenberg mit ihrer Schmierenkampagne gegen die angebliche Sexualisierung der Gesellschaft doch hat. „Wenn ich erstmal im Puff fertig bin, schau‘ ich mir gleich Tatort Internet an, da geht mir sogar noch zweimal einer ab. Dreimal. Die Sendung, die Zuguttenberg und die Lolita-Werbung.“

    Würg.

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  4. Sparsam ist er ja der Herr Obama. Nancy Reagan musste ihre weltlichen Wahrsager, die die Politik ihres Mannes mitbestimmten, noch mit harten US-Dollars bezahlen. Bei Barackly tut´s das täglich mehrfach kostenlose Zwiegespräch mit -???-(Luft). Oh Mann, vergiss es!

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  5. Klar doch sind Gebete eine Quelle großer Kraft. Eine Nation, deren Bevölkerung Gebeten eine derart hohe Stellung gibt, muss einfach stark sein.
    (Obwohl die eine oder andere Nuklearwaffe dabei ein bisschen hilfreich ist.)
    *Sarkasmus off

    Liest hier vielleicht jemand mit, der religiös ist?
    Warum bitten Leute einen Gott um Vergebung für Sünden? Wenn ich meine, jemandem Unrecht angetan zu haben, dann bitte ich denjenigen persönlich um Verzeihung oder biete vielleicht sogar eine Art Wiedergutmachung an.

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