Die göttliche Gier der Popen


Quelle: wikipedia

In Russland regelt ein neues Gesetz die Rückgabe enteigneter Sakralbauten. Die orthodoxe Kirche fordert jetzt Gebäude zurück, die ihr niemals gehörten.

Von Bert Hoppe ZEIT ONLINE

Im nördlichen Teil des einstigen Ostpreußens hat sich die russisch-orthodoxe Kirche im vergangenen Jahr ein ungewöhnlich buntes Immobilienportfolio zugelegt: Darin findet sich nicht nur die Kaliningrader Großdiskothek Wagonka, sondern auch das städtische Puppentheater und der Konzertsaal des örtlichen Philharmonischen Orchesters. Außenstehenden mag sich nicht sofort erschließen, wieso diese Gebäude für die Seelsorge unerlässlich sind, die Kaliningrader Eparchie verweist jedoch darauf, dass es sich bei den Bauten um ehemalige Gotteshäuser handelt. Im Frühjahr 2009 erhob die russisch-orthodoxe Kirche erstmals Anspruch auf ein Dutzend früherer Sakralbauten im Kaliningrader Gebiet. Seitdem hat sie sich über vierzig Immobilien vom russischen Staat überschreiben lassen, weitere Anträge werden derzeit vorbereitet.

Diese plötzliche Leidenschaft für Gebäude aus deutscher Zeit überrascht, schließlich war die Orthodoxie früher nicht durch besondere Liebe zur Backsteingotik hervorgetreten. Zwar hatten einige Gemeinden unmittelbar nach dem Zusammenbruch des Sozialismus ostpreußische Kirchen übernommen, die meisten konzentrierten sich aber auf den Bau neuer Gebäude. Derweil verfielen Dutzende historische Gotteshäuser, die die Sowjetzeit als Getreidespeicher oder Traktorgaragen überdauert hatten, nach dem Kollaps der Kolchosen aber ohne Nutzer blieben. Das Interesse der Kaliningrader Eparchie erwachte erst Anfang 2009; damals beriet die Staatsduma über ein Gesetz, das die Rückübertragung enteigneter kirchlicher Immobilien erleichtern sollte. Nun ist das Gesetz von Präsident Medwedjew unterzeichnet worden und zu Jahresbeginn in Kraft getreten. Vom Westen weitgehend unbemerkt, steht Russland damit die größte Privatisierungswelle seit Beginn der 1990er Jahre bevor: Landesweit könnten demnächst bis zu 11.000 Gebäude an die russisch-orthodoxe Kirche übertragen werden, sie würde damit zur größten Immobilienbesitzerin nach der russischen Eisenbahn.

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4 Comments

  1. Ihr Lieben alle,
    Christus hat den einen Jünger Judas Ischariot,
    einen DIEB und später einen Teufel genannt.
    Einen Dieb, weil er seine Gebot im Matthäus 10,8
    mit den Füßen trat und immer,wenn Jesus Chriistus den Menschen predigte,der Judas zu den Menschen ging und
    sie abkassierte. Johannes 12,6
    So haben wir HEUTE, viele Judas-Religionen, Kirchen und sekten,die Opfer, Spenden, Kollekten und den biblischen
    Zehnten von ihren Mitgliedern und Zhörer einfordern.
    Ihr Prediger verkaufen ihre >gemietete und geklaute<
    Predigtvorlagen den Zuhörern.
    Die wahren Christen,Jünger und Aposteln des Herrn Jesus Christus , verkündeten aber nur das, was Gott ihnen nach ihrer Wiedergeburt und Empfang ihrer Legitimation. offenbart und geheißen hat,also im Geist,Kraft,Namen und
    Auftrag Gottes,denn Gott kennt das Innere des Predigers wie des Zuhörers.
    Die göttliche Legitimation und Lizenz, ist die Berechtigung des lebendigen Gottes, von der alle diese weit über 600 verschiedenen Kirchen und Gemeinden-abgefallen,vielmehr nie erreicht haben,also DIEBE und SEELENmörder sagt Christus!Also:
    "Wenn ein geistig Blinder einen anderen Blinden leitet,so fallen sie beide in die Grube"! Matthäus 15, 14

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  2. Noch ist der Vatikan der größte Grundbesitzer der Welt. Da müssen sich die orthodoxen Popen noch gewaltig anstrengen, um auch nur annähernd solche Reichtümer anzuhäufen wie die Katholen in Rom.

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