Joseph Ratzinger: Dodo des Monats Januar 2011


Dodo des Monat Januar 2011

Joseph Ratzinger, absolutistischer Monarch, Diktator von über einer Milliarde Katholen hat gewonnen. Einer der ganz seltenen Fälle, wo die ausgesprochene Wahrheit, nämlich, dass der Aufklärungsunterricht an Schulen  ein direkter Angriff auf die katholische Lehre sei, zum Gewinn des Dodos führte.

Aufklärung im allgemeinen ist gegen die katholische Leere gerichtet. Oder um es mit Immanuel Kant zu formulieren:

AUFKLÄRUNG ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines andern zu bedienen.

Die Vormünder des Mündels, also des Menschen zur Hochzeit des Katholizismus waren eben die Pfarrer, die als weltliche Vertreter des Kirchenvorstands über ihre Schafe zu bestimmen hatten. Unter den katholischen Diktatoren wurden geboren, gelebt und gestorben. Überall, in jeder Ecke seines Daseins, hatte der Mensch religiöse Regeln, Strukturen und Ordnungen zu befolgen, von den weltlichen, ganz zu schweigen. Der einfache Mensch wurde dumm gehalten, entmündigt konnte er nur auf den Tod hoffen, der ja die Erlösung bringen sollte.

Fragen der Sexualität wurden durch die Schwarzkittel geregelt, wurde doch über den Beischlaf, den Koitus und Geschlechtsverkehr die Zahl der Untertanen bestimmt. Untertanen im Sinne der Kirche, sogenannte Gemeindemitglieder. Einmal geboren wurden sie bald in die katholische Zwangsjacke, mittels Taufe, gesteckt. Das unmündige Kind, unmündiger Eltern hatte keine Chance aus dem scheinbar ewigen Kreis der Religionisierung des menschlichen Lebens auszubrechen. So wurde gelebt, beigeschlafen, sich fortgepflanzt und gestorben. Frauen hatten schwanger zu werden, sich um die Kinder zu kümmern, gottesfürchtig den Eisprung zu kontrollieren und sich anschließend um die Kinder ihrer Kinder zu kümmern. Die Frage der Sexualität des Menschen ist, im Sinne des christlichen Glaubens, eine Machtfrage. Die Reproduktion dummer Schafe, die in Vertrauen auf Gott sich auf Schweinepriester verlassen haben, die es in vorzüglicher Weise, mit ihren Haushälterinnen, blutjungen Messdienern und Chorknaben getrieben haben und wie die jüngsten Beispiele zeigen,noch immer treiben.

Sexualkundeunterricht durchbricht den Kreislauf der Reproduktion von willfährigen Schafherden. Unterricht dieser Art ist ein Ergebnis des Kampfes gegen den Klerus, geht einher mit Bildung, Selbstachtung und Menschenrecht. Konnte man im Mittelalter die weisen Frauen noch als Hexen denunzieren und verfolgen, so sind es heute die materiell-gierigen Karriere-Weiber, die den alten, notgeilen Klerikern des Vatikans Sorge bereiten. Selbstbewusste, selbstbestimmende Frauen sind nicht Sache der Bibel und des Katholizismus.

Gebildete Menschen glauben nicht an die reine, saubere Jungfernzeugung von Jesus. Denen ist völlig klar, Maria muss es mit jemanden getrieben haben, Joseph der Mann mit den tauben Nüssen hatte keine Möglichkeit für Nachkommen zu sorgen. Begegnet dem belesenen Zeitgenossen doch immer wieder die Geschichte der reinen Geburt, insbesondere bei den lebenslustigen Göttern der Antike. Und Zeus war ja wohl einer derjenigen, der sich durch die damals bekannte Welt gevögelt haben sollte. Griechenland war voll von seiner Brut. Jesus musste sich deutlich abheben, sein Vater und Gott konnte kein penis brutalis wie Zeus sein. Der Gott der Christen liebt die Windbestäubung und eine Priesterschaft die sich auf die Stärke ihrer Hände verlassen kann, um dann zu gegebener Zeit, den erhöhten Hormonspiegel an Mitgliedern der christlichen Gemeinde abzuarbeiten. Der Christ verkommt zur Sperma-Toilette des Priesters. Die Moral des Priesters ist nicht von dieser Welt, will man der dummen Herde weismachen. Die Herde glaubt es aber immer weniger und wendet sich von der bigotten Geilheit römischen Priestertums ab.

Der sexuellen Aufklärung ist es u.a. zu verdanken, dass sich AIDS und Geschlechtskrankheiten weniger stark, wenn nicht gar verhindern lassen, ausbreiten. Hier liegt ein Grundübel katholischer Lehre. Kondomverbot, geringe oder keine sexuelle Aufklärung, haben in den Ländern der Dritten Welt zum erkranken ganzer Generationen geführt.

Joseph Ratzinger ist der Herrscher über die Legislative, die Exekutive und Judikative seines absolutistischen, monarchistischen, dem Mittelalter verhafteten Stadtstaates.

Grundgesetz des Vatikanstaates(2000)

Artikel 1

Der Papst besitzt als Oberhaupt des Vatikanstaats die Fülle der gesetzgebenden, ausführenden und richterlichen Gewalt.

Joseph Ratzinger, als amtierender Papst, ist für alles verantwortlich, was im Rahmen seiner kirchlichen Tätigkeit ver-und gebrochen wird. Solange dieser alte Mann sich als Feind der Aufklärung darstellt, weiß ich, dass selbige auf dem richtigen Weg ist.

6 Comments

  1. Wir leben in einem Zeitalter der Verwirrung und nur der Gott der Bibel kann uns gnädig aus dieser Verwirrung retten!

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  2. „Einer der ganz seltenen Fälle, wo die ausgesprochene Wahrheit, nämlich, dass der ‚Aufklärungsunterricht an Schulen ein direkter Angriff auf die katholische Lehre‘ sei, zum Gewinn des Dodos führte.“

    Sehr schön formuliert!

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  3. na dann: meine herzlichen glückwünsche yossi ratzinger 🙂

    besserer und auch früherer aufklärungsuntericht – insbesondere auch was die sexuelle selbstbestimmung angeht – hätte vielleicht einige missbrauchsfälle weniger produziert. kein wunder, wenn er da dagegen ist 😉

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  4. Benny, der deutsche Katholiban, ein würdiger Gewinner des „Dodo des Monats“. Er hat ihn wahrlich verdient.

    Übrigens: Immanuel Kant sagte auch: „Wir leben nicht in einem aufgeklärten Zeitalter, sondern in einem Zeitalter der Aufklärung.“

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  5. Da applaudieren wir doch mit einem dreifach donnernden »Allez klopp, allez klopp, allez klopp«.

    Mist, hoffentlich gehen diese S***a-Flecken wieder raus.

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