Wer braucht Schulseelsorger?


Eine der Aktionen der Jugendsozialarbeit an der AST 2006: Studenten der Uni Bamberg trainieren mit den Schülern. Foto: Roland Huber

Um Staatsknete zu schnorren und Kinder religiös zu indoktrinieren ist den Kirchen jedes Mittel Recht.

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Manche Gaben sind vergleichbar mit einer Tafel Schokolade für einen Hungernden. Das Angebot der evangelisch-lutherischen Kirche in Bayern, die Projektstelle eines Schulseelsorgers mit zu finanzieren, erscheint als solch ein Geschenk. Es klingt einfach verlockend, was der Schulbeauftragte der evangelischen Dekanate Forchheim und Gräfenberg, Pfarrer Albrecht Bischoff, dem Landrat und dem Ebermannstädter Bürgermeister vorschlägt: Die Stelle eines Schulseelsorgers für den Schulstandort Ebermannstadt mit 50 Prozent zu bezuschussen. Der Pfarrer wäre zuständig für Gymnasium, Realschule und Volksschule in Ebermannstadt.

Die verbleibenden Personalkosten sollen sich die Sachaufwandsträger der Schulen, der Landkreis sowie der Schulverband Ebermannstadt teilen. Es handelt sich um eine Beamtenstelle der Besoldungsgruppe A13/A14. Bei Gesamtkosten von 3500 bis 4700 Euro monatlich, kämen zwischen 1160 und 1566 Euro monatlich an Kosten auf den Landkreis zu. Der Schulverband Ebermannstadt hätte zwischen 580 und 783 Euro monatlich zu berappen. Das gälte zunächst für die Dauer von drei Schuljahren. Mit der Frage hat sich am Montag, 7. Februar, um 16 Uhr der Kreisausschuss zu befassen.

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5 Comments

  1. An unserer Schule ist gerade der Missio-Aids-Truck. Da lernen viele Kinder das ABCD. A Abstinent, B irgendein „Treue“ Schmarren, C Condome (wenn man A und B) nicht kann; sonst D Death.

    Darüber hinaus wird ein lächerlich positives Bild der politischen Situation in Uganda gezeichnet.

    Der ganze Irrsinn unter http://www.aids-truck.de/

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  2. Die einzigen die Schulseelsorger wirklich brauchen sind die Religionsgemeinschaften. Ansonsten sind die so überflüssig wie ein Kropf am Hals. Eigentlich ist es mühsig noch darüber zu diskutieren aber diese aufdringlichen Penner geben einfach keine Ruhe und setzen den Stachel immer wieder an. Man sollte sie wirklich langsam auf den Mond schießen. Die andauernde religiöse Zwangsverdummung gehört, wie jeder andere Zwang auch, unter Strafe gestellt.

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  3. „Zudem soll er sechs Stunden Religionsunterricht erteilen und mit Lehrkräften gemeinsam unterrichten (Team-teaching)“

    Zur Neu-Evangelisation gegen die böse säkulare Welt braucht es an erster Stelle wieder glaubensfeste und Bekenntnis orientierte Religionslehrer. „Team-teaching“ = Big brother is watching you!

    Man muss schließlich erst mal die schwarzen Schafe ausfindig machen, um sie dann auf den richtigen Pfad zurückzuführen oder die Stellen neu zu besetzen.

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  4. Ich wäre dafür, dass man anstelle eines Schulpfaffen einen zusätzliche(n) Sportlehrer(in) einstellen würde. Sport ist dazu angetan, einen gesunden Geist in einem gesunden Körper zu fördern.

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  5. Wie wäre es denn, wenn man mit dem Spendenkörbchen bei den Eltern vorbeigeht. Dann wüsste man auch wie wichtig das ist. Und es wäre demokratisch.

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