FBI ermittelt gegen Scientology wegen Menschenhandels


Tom Cruise

Scientology ist erneut ins Zwielicht geraten. Auf Grund eines Berichts im Magazin „New Yorker“ hat die amerikanische Bundespolizei FBI Ermittlungen gegen die Sekte wegen Menschenschmuggels, Sklaverei und Kinderarbeit aufgenommen.

Mitglieder der Kirche, der solche prominente Personen wie Tom Cruise und John Travolta angehören, werden derzeit zu diesen Vorwürfen befragt. Außerdem geriet David Miscavige, der Leiter der Kirche, ins Visier der Strafverfolgungsbehörden.

Hollywood-Regisseur und Oscar-Gewinner Paul Haggis („Crash“, „Million Dollar Baby“), ein ehemaliges Scientology-Mitglied, hat im „New Yorker“ schwere Vorwürfe gegen Sektenführer David Miscavige und Schauspieler Tom Cruise erhoben. Miscavige, der Trauzeuge von Cruise und Katie Holmes war, soll junge Mitglieder geschlagen, eingesperrt und sogar zehn Jahre alte Kinder wie Sklaven unbezahlt zur Arbeit eingesetzt haben.

Einer der Profiteure: Tom Cruise. Er ließ sich angeblich Motorräder, Autos und ein Büro umbauen – für einen Lohn von umgerechnet 37 Euro pro Woche, berichtet der „New Yorker“. Der Hollywoodstar und Scientology streiten die Vorwürfe ab. Das FBI wollte sich zu den Vorwürfen nicht äußern, die Ermittlungen dauerten an, sagte ein Sprecher.

Laut einem Bericht von AOL News wurden die Ermittlungen mittlerweile angeblich eingestellt.

Quelle: Huffington Post

2 Comments

  1. Ist ja positiv das das FBI nach so vielen Jahren auch mal gegen die Sekte sowie auch diverse Mafia Clans energischer vorgeht.
    Das hängt aber wohl mit der Finanz und Wirtschaftskriese zusammen, man befürchtet wohl eine destabilisierung der Staatsmacht im innern der USA.
    Truppen wurden auch aus den USA abgezogen um diese in den USA zu verstärken, wo man wohl nicht zu unrecht befürchtet, die Sekte oder die Mafia könnten teilweise die Kontrolle übernehmen, falls den Staatsangestellten die Löhne nicht mehr gezahlt werden können.
    Man geht daher lieber jetzt gegen die Sekte und die Mafiosi vor, was man aber schon lange hätte tun müssen anstatt Bürgerrechtler usw. zu verfolgen.

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