Partei „Die Freiheit“: Der Schoß ist fruchtbar noch!


Geert Wilders, der niederländische Rechtspopulist, dem immer wieder vorgeworfen wird, zu Hass und Diskriminierung von Muslimen aufzurufen, ist ja bekanntlich das große Vorbild von René Stadtkewitz und der islamophoben Ausrichtung seiner Partei „Die FREIHEIT“. Ungeachtet dessen, legt Herr Stadtkewitz in der öffentlichen Darstellung größten Wert darauf, den Stempel „Rechtspopulismus“ von sich zu weisen, immer mit der Anmerkung, dass sich er und seine Partei schließlich von allen Rechtsaußenvereinigungen distanzieren würden.

Screenshot brightsblog

Mit NPD, DVU und Pro-Deutschland und auch deren ehemaligen Mitgliedern möchte man nichts zu tun haben, denn schließlich repräsentiere man die konservative politische Mitte der Gesellschaft, verteidige an erster Stelle die Demokratie, die durch das linke politische Lager längst beschädigt wurde, und man gehe gegen jeglichen Antisemitismus vor, der sich im linken Lager der Gutmenschen und Links-Faschisten bereits wieder ausgebreitet habe. Eine bedingungslose Pro-Israel Unterstützung im eigenen Partei-Programm mache diese Haltung auch deutlich.


Nur irgendwie zu dumm, dass unser Chef-Apologet der FREIHEIT seine Rechnung ohne die Anhänger gemacht hat, denn diese haben seine Statements entweder missverstanden oder sie wissen ganz genau, dass an die Öffentlichkeit gerichtete Worte sehr geduldig sind und einzig und allein der Wählerwerbung dienen.

Auf der Facebook-Seite der FREIHEIT hat man jedenfalls den Eindruck, man befinde sich auf einer Plattform, die gerade daran arbeitet, eine Revolution anzuzetteln, um eine Diktatur aufzubauen.

Zu einem aktuellem Artikel über eine kriminelle Jugendbande verschiedenster ausländischer Herkunft und deren Überfall und Misshandlung eines Deutschen wird in über 100 Kommentaren deutlich, wes Geistes Kinder sich dort tummeln.

Da geht es nicht um eine Verschärfung des gerichtlichen Strafmaßes; eine sofortige Abschiebung ins Ursprungsland gehört noch zu den ganz wenigen und mildesten Maßnahmen, die man umsetzen möchte. Hauptanliegen der FREIHEITS-Apostel ist ein brachiales Vorgehen; mit Folter, lebenslanger Arbeit im Steinbruch, bis zur Todesstrafe würde man die 14- bis 17- jährigen Täter konfrontieren und weil man genau weiß, dass diese Forderungen in unserem Land keine Chance hätte, wird von Selbstjustiz, Bewaffnung und dem Aufbau einer Bürgerwehr gesprochen. Unter den vier jungen Kriminellen befinden sich ein Kenianer, ein Kosovare und ein Albaner, ob die nun auch Muslime sind, ist nirgends ersichtlich. Da geht es schon um einiges mehr, als um Islamophobie und im Eifer der Aggression werden Journalisten und Politiker als Volksverräter und Volksverbrecher bezeichnet, die wegen Hochverrats vor ein Tribunal gestellt werden müssten. Zu all dem gibt es unter den vielen Kommentaren auch keinen einzigen Widerspruch. Wem dabei nicht Angst und Bange wird, der lebt in einer verkehrten Welt.

Screenshot brightsblog

facebook.com/DieFreiheit.org

5 Comments

  1. In den USA, immerhin Vorbild für den kleinen Haufen „die Freiheit“, ist derartige Kriminalität doch an der Tagesordnung. Genau die Politik welche dieses rechtskonservative Grüppchen fordert und teilweise bereits betrieben wird, bringt derlei Verhältnisse hervor.
    Also weiterkürzen bei den Armen und Banken und Miliardäre weiter sponsern, dann haben wir bald US Verhältnisse mit hoher Kriminalität, Raub und Mafia überall. Dann noch den Waffenverkauf und einsatz legalisieren und überall milizen Gründen, fertig ist das totale Chaos.
    Wird Zeit das wieder mehr soziale Gerechtigkeit erkämpft wird, das entzieht so kleinen möchtegern Rattenfängerlein wie Stadtkewitz auch gleich die Grundlage.

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  2. Ich sehe in den Äußerungen vor allem 2 Tendenzen:
    1. „haltet den Dieb“ – und der ist immer ein anderer.
    2. wohlfeiler Kulturpessimismus als Ausdruck von fehlender Kraft, folge von unterwerfung unter macht.

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  3. an den Kommentaren unterhalb, kann man ja sehr gut erkennen, welche penetranz die an den Tag legen um sich nur ein bisschen wichtig machen zu können. Da bin ich doch immer wieder froh Teil der Mehrheitsgesellschaft zu sein.

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