Fromme Geschäftspraktiken


Quelle: idea.de

Das Thema Korruption sorgt gegenwärtig in Deutschland für Schlagzeilen. Anlass sind Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Stuttgart gegen Mitarbeiter der Deutschen Telekom und von Volkswagen. Im Gegenzug für die Verlängerung eines Telekom-Sponsorenvertrags beim Fußballbundesligisten VfL Wolfsburg sollen zwei VW-Beschäftigte der Telekom Millionenaufträge versprochen haben. Wie stehen Christen zu der Problematik von Bestechung und Bestechlichkeit?

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Der Geschäftsführer des Verbands CiW (Christen in der Wirtschaft), Timo Plutschinski (Wuppertal), ist der Ansicht, dass auch christlichen Geschäftsleuten manchmal ein Bewusstsein dafür fehlt, wo Korruption beginnt. „Fromme“ Geschäftspraktiken könnten in eine gefährliche Nähe dazu bringen. Wechselseitige Geschäfte nach dem Motto „Unter Brüdern hilft man sich“ erzeugten mitunter eine fehlende Marktransparenz und verhinderten eine faire und transparente Ausschreibung ihrer Aufträge. Wer als Christ Bestechung praktiziere, nehme damit sein wirtschaftliches Schicksal selbst in die Hand und dokumentiere einen Vertrauensverlust gegenüber Gott. Für Christen stelle sich auch in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld die Frage: Kann ich Gott vertrauen, dass er mir Aufträge gibt?

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2 Comments

  1. Religion basiert doch auf der Idee der Bestechlichkeit.

    man verhält sich brav und wohlfeil, um dann die versprochenen Vorteile in empfang zu nehmen.

    Das ist nach kohlbergs Moraltheorie Stufe 2 von 6 mögllichen.
    Darunter liegen nur noch der Psychopath (der ist allerdings schwerstgestört) und das Neugeborene (das kann nicht anders, weil es noch biologisch gesteuert ist).

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  2. Korruption ist doch wie Himmelfahrt! Man weiß das es sie vielleicht gegeben hat, aber weil man sich nicht sicher ist, versucht man es halt mal. Ist doch erstrebenswert.

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