Waldorfschulen dulden keine Kreuze


Quelle: de.academic.ru

Rudolf Steiner arbeitete zeitlebens an seiner Menschheitserlösungslehre. Karma, okkulte Fähigkeiten, Reinkarnation gehören zum festen Bestandteil der Anthroposophie. Mit seinem liebsten Kind, der Waldorfschule, wird er jedoch kaum verbunden. Zum 150. Geburtstag eines Fantasten.

Von Peter StrasserDie Presse.com

Als die deutschen Verfassungsrichter am 16.Mai1995 urteilten, dass die Anbringung von Kruzifixen in den Unterrichtsräumen öffentlicher Pflichtschulen gegen die Religionsfreiheit verstoße, da ging in der allgemeinen Erregung ein interessantes Detail unter. Die drei Schüler sowie deren Eltern, die als Beschwerdeführer aufgetreten waren, weil in einem bayrischen Klassenzimmer der Anblick eines christlichen Kreuzes samt Korpus „erduldet“ werden musste, waren weder Muslime noch Atheisten, ja nicht einmal militante Agnostiker.

Es handelte sich vielmehr um Anthroposophen, denen die obersten Richter recht gaben, dass der Staat keine Lage derart schaffen dürfe, dass der Einzelne „ohne Ausweichmöglichkeit dem Einfluss einer bestimmten Religion ausgesetzt“ sei. Man nennt das „negative Religionsfreiheit“.

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2 Comments

  1. „Töne wie aus einer undichten Gummizelle!“ sagt Harry Rowohlt über Rudolf Steiner …

    Ist Rudolf Steiner psychisch krank? Wenn ja, wie lässt sich das feststellen? Wie wäre es damit, Steiner zu lesen? Unten ein link zu einem Vortrag Steiners, der unzweifelhaft rassistisch ist. Aber spannender als diese Feststellung ist die Frage, wie Steiner sein Programm „Die weiße Rasse ist die zukünftige, ist die am Geiste schaffende Rasse“ begründet:

    Warum ist das so, Zitat Steiner: „Auf der einen Seite hat man die schwarze Rasse, die am meisten irdisch ist. Wenn sie nach Westen geht, stirbt sie aus. Man hat die gelbe Rasse, die mitten zwischen Erde und Weltenall ist. Wenn sie nach Osten geht, wird sie braun, gliedert sich zu viel dem Weltenall an, stirbt aus.“

    Besuchen Sie Steiner in seiner „Gummizelle“, seien Sie Zeuge von Steiners „Kampf zwischen Vorderhirn und Hinterhirn im Kopf“. Und sagen Sie bitte nicht mehr: „Aber ich hab’ doch nichts davon gewusst!“

    link zu: Rudolf Steiner, „Vom Leben des Menschen und der Erde – Über das Wesen des Christentums“, GA 349, Dritter Vortrag, Dornach, 3. März 1923

    http://fvn-rs.net/index.php?option=com_content&view=article&id=3709:dritter-vortrag-dornach-3-maerz-1923&catid=247:ga-349-vom-lebens-des-menschen-und-erde-&Itemid=19

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  2. Und diesem esoterisch verseuchten Allround-Fantasten widmet die Stadt Stuttgart, unter dem Motto „Kosmos Rudolf Steiner“ derzeit eine mehrwöchige Ausstellung !?
    Stellt sich die Frage, was wissen eigentlich die verantwortlichen Personen der Stadt Stuttgart über diesen pseudowissenschaftlichen Banausen ?

    Ach ja, die Kreuze in den öffentlichen Schulen !? Die gehören da wirklich nicht hin. Die armen Kinder könnten sich je erschrecken, wenn sie da den fast nackten Jupp am Kreuze hängen sehen.

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