Volker Kauder: Gegen PID und Sterbehilfe


Volker Kauder beim Männertag in Karlsbad bei Karlsruhe. Foto: pro

Unions-Fraktionschef Volker Kauder hat beim Männertag des christlichen Konferenzzentrums Langensteinbacher Höhe über die Rolle des christlichen Glaubens in der Politik gesprochen. Er positionierte sich dabei gegen PID und Sterbehilfe.

pro Medienmagazin

Helge Stadelmann, Rektor der Freien Theologischen Hochschule Gießen, eröffnete den traditionellen Männertag des Bibelkonferenzzentrums in Karlsbad bei Karlsruhe, mit einer frohen Botschaft: „Gott meint es gut mit uns – ob in Gesundheit oder Beruf, wie auch immer unser Weg aussieht.“ Gottes Segen im Alltag sei eine Hilfe und Ermutigung, auch andere Menschen zu segnen. Dieser komme nicht aus menschlicher Anstrengung, sondern aus der Kraft Gottes, die „unerschöpflich und konkret“ sei.

Hauptredner Volker Kauder schloss sich dem an. „Mein Glaube gibt mir Kraft“, sagte er zu Beginn seines Vortrags, in dem er über sein Leben als Christ in der Politik sprach.

„Jeder Mensch ist ein Ebenbild Gottes“ erklärte Kauder vor etwa 600 Zuhörern. Bereits die Definition der unantastbaren Würde des Menschen im Grundgesetz sei auf dieses Menschenbild zurückzuführen. Dies sei auch für ihn persönlich Grundlage der politischen Arbeit.

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2 Comments

  1. Ich verstehe nicht was humanismus mit einen bekenntnis zur sterbehilfe ud zur selektion zu tun haben soll. Die vermischung von religion und politik finde ich ich wirklich angenehm , aber das ist ein anderer punkt.Ich stelle als epileptiker ein leben dar das vor nicht einmal 70 jahren ausgemertzt worden wäre und das in ein paar jahren vieleicht im vorhinein verhindert würde , aus diesem grund fühle ich mich in meinem lebensrecht angegriffen wenn jemand die werbetrommel für selektion und euthanasie rührt. Auch wenn ich durchaus kritik an der politik von Volker Kauder habe , bin ich doch auf seiner seite wenn es um dieses Thema geht, auch wenn wir aus unterschiedlichen gründen zu der gleichen meinug gelangen. P.S: die Kirche war naemlich durchaus in die aktio T4 verwickelt

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  2. Schon wieder dieser religiotische Dummschwätzer ! Es mischen sich eben immer wieder Politiker mit religiösem Kauderwelsch in Bereiche ein, von denen sie Null Ahnung haben. Man kann sich zwar mit salbungsvollen Worten dem Fortschritt entgegenstellen, man kann ihn aber zum Glück nicht verhindern. Die Politik sollte sich endlich darauf beschränken, die Stammzellenforschung sinnvoll zu regeln, statt sie pauschal zu verhindern.

    Zur Sterbehilfe kann ich nur sagen, dass Volker Kauder darüber garantiert anders reden würde, wenn er selbst in einer Situation wäre, die ihm das Leben zur Qual macht. In dieser Frage lasse ich mir von der Politik garantiert nicht hineinreden. In meiner Werteskala steht der Humanismus immer noch weit über dem christlichen Gefasel.

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