Baptistisch in die Pleite


Quelle: http://www.infoseek.de

Er warb damit, die Dividende aus Devisenhandel in den Bau von Kirchen und in Projekten der Entwicklungszusammenarbeit investieren zu wollen. So sammelte er binnen eines Jahres rund 15 Millionen Euro an Darlehen von meist russlanddeutschen Baptisten ein.

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Doch das Geschäftsmodell war riskant: Wer im Devisenhandel hohe Gewinne erzielen will muss auch hohe Risiken eingehen. Nun steht aufgrund eines an die Öffentlichkeit gelangten Berichtes des Insolvenzverwalters Andreas Ringstmeier fest: In der insolventen TXL Business Academy von Paul Traxel sind über zehn Millionen Euro an Darlehenswerten vernichtet worden, die Geldgeber werden voraussichtlich leer ausgehen. Etwa ein Drittel der Darlehensbeträge gingen unmittelbar an die TXL Business Academy GmbH, über deren Vermögen am 1. Oktober das Insolvenzverfahren eröffnet wurde. Weitere sieben Millionen Euro an Darlehen steuerte das Schwesterunternehmen TXL Capital Management GmbH bei. Insgesamt erhielt die TXL Business Academy über zwölf Millionen Euro. Das im Unternehmen noch vorhandene und vom Insolvenzverwalter sichergestellte Vermögen beträgt weniger als zwei Millionen Euro.

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2 Comments

  1. Die wundersame Vermehrung gabs nur als Geschichte im NT dem Märchenbuch der Nation. Die Geschädigten können sich ja trösten, dass sie Ihr Erspartes für einen guten Zweck geopfert haben. Die Prediger des Heils werden es ihnen im jenseits mal danken. 🙂

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  2. Ich weiß nicht, aber in diesem Fall hält sich mein Mitleid mit den Opfern in sehr engen Grenzen. Wer sich in religiöse Projekte einläßt muß damit rechnen, über den Tisch gezogen zu werden. Das weiß man doch längst.

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