WDR: Öffentlich-rechtlicher Kotau, pfui Teufel!


Kabarettist Bruno Schmitz: schießt scharf in Richtung Kirche. (Foto: Wolfgang Weimer)

Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) wird den umstrittenen Papst-Sketch der Stunksitzung nicht über seinen Sender ausstrahlen. Das gab jetzt eine Pressesprecherin bekannt.

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n dem umstrittenen Sketch spielt der Kabarettist Bruno Schmitz einen angetrunkenen Bischof Walter Mixa. Den Papst bezeichnet er demnach als „das Frettchen des Herrn, dumm wie eine Rolle Oblaten, umgeben von servilen Höflingen“. Auch der Kölner Kardinal Joachim Meisner wurde angegriffen: „Der Höhepunkt war der Weltjugendtag hier in Köln: Benedikt und Joachim, der zum-Lachen-in-den-Keller-geht-Meisner, ließen sich wie zwei frischvermählte Schwuchteln über den Rhein schippern.“

Wenn der WDR am 3. März um 22 Uhr eine 90-Minuten Fassung der Stunksitzung ausstrahlt, wird der Sketch nicht zu sehen sein. Die Persiflage gehöre nicht zu den besten, heißt es als Begründung.

Doch auch in der dreistündige Langfassung der Sitzung  (05. März, 0:30 bis 3:30 Uhr) soll nur eine entschärfte Version des Sketches gezeigt werden: Die Ausstrahlung müsse mit den Programmgrundsätzen des Senders in Einklang stehen. Zu diesen Grundsätzen gehöre auch der Respekt vor den religiösen Gefühlen der Zuschauer.

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Schwarz, schwärzer, WDR

2 Comments

  1. @ Rolo

    Den exakt gleichen Kommentar, wie Du ihn hier abgesetzt hast, wollte ich auch schreiben. Aber ich bin ja kein Baron, der von anderen abschreibt und deshalb schließe ich mich lediglich deinen Worten vollumfänglich an.

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  2. Was heißt „Respekt vor den religiösen Gefühlen der Zuschauer“? Wer fragt einen Nichtgläubigen was er von religiösen Beiträgen hält? Es wird kein Mensch gezwungen eine bestimmte Sendung zu sehen, nur damit er sich darüber aufregen kann wie sehr er sich in seinen religiösen Gefühlen verletzt sieht. Wenn mir religiöser Schund vorgesetzt wird zappe ich weiter. Die Religioten können dies scheinbar nicht. Sie hätten dann ja keinen Grund mehr ihrer Dämlichkeit weiter zu fröhnen. Bedauerlich an der ganzen Sache ist nur, wie sich die Medien wieder dazu bewegen lassen, den Relis Puderzucker in den Hintern zu blasen.

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