Falsche Übersetzungen des Koran machen Islam zum Buhmann

Quelle: ecx.images-amazon.com

Der Islam ist nicht Schuld am Prügeln
Jahrelang wurde Katja Schneidt von ihrem türkischen Freund geschlagen und gegängelt. Das Buch Gefangen in Deutschland ist ihre Geschichte – und der Blick in eine Parallelgesellschaft. Schneidt erklärt news.de, warum der Islam keine Schuld hat.

Von Isabelle WiedemeierNews.de

Auszug daraus:

[…]Was so fesselt an «Gefangen ist Deutschland» ist nicht nur die Spannung, wie die Frau den Absprung schaffen wird, es ist nicht nur der Voyeurismus, den uns Schneidt erlaubt und mit dem sie uns ihre bittere Beziehung miterleben lässt. Es ist der tiefe Blick in eine Gesellschaft, die wir alle von außen kennen. Aber fast niemand von innen. Die Nähe der Frauen zueinander, die sich gegenseitig stützen gegen die Gewalt ihrer Männer. Die Geborgenheit, die Katja Schneidt in Mahmuds Familie erlebt hat. Das Gefühl der Nähe in der Moschee, das die Autorin in keiner christlichen Kirche je gespürt hatte.

Falsche Übersetzungen machen Islam zum Buhmann

Nichts liegt ihr ferner, als Öl ins Feuer der Islampolemik à la Sarrazin zu gießen: «Der Islam ist eine friedliche Religion, die die Frau in keinster Weise benachteiligt. Ich finde es unfair, etwas zur Verantwortung zu ziehen, was nichts damit zu tun hat. Was da passiert, hat nur einen Hintergrund: gelebte Tradition.» 20 Jahre ist Katja Schneidts Beziehung mit Mahmud inzwischen her, sie hat sich viel mit dem Islam beschäftigt. Davon, dass Männer ihre Frauen züchtigen dürften, stehe in der arabischen Originalfassung des Koran zum Beispiel nichts. Weil es für viele arabische Worte keine deutsche Entsprechung gibt, sind Übersetzungen Interpretationen – und da wird aus «strafen» im weitesten Sinne auch mal «züchtigen».

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Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum

Quelle: bruedergemeinde.de

Frankreich: Landesreligionen treten für die Trennung von Kirche und Staat ein
[…]Während die französische Regierung an einem sakrosankten Prinzip der Nation, dem Laizismus, rüttelt, setzen sich die großen Landesreligionen für die Trennung von Kirche und Staat ein. Die katholische Bischofskonferenz, die protestantische Föderation, die orthodoxe Kirche, der muslimische Dachrat sowie Oberrabbiner Gilles Bernheim und Buddhisten-Reverend Olivier Wang-Genh haben am Mittwoch einen gemeinsamen Appell erlassen, in dem sie sich von der geplanten Islam- und Laizismus-Debatte der Regierungspartei UMP distanzieren. Die sechs Unterzeichner mit Kardinal André Vingt-Trois an ihrer Spitze schreiben, der französische Laizismus sei als Folge jahrhundertealter Religionskriege ein „Grundpfeiler der Republik“ und ein „wertvolles Gut“ , das man nicht verwässern dürfe[…]

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Steht Papst Benedikt XVI auf Männer?

Quelle: online-artikel.de

Der inzwischen geoutete hohe katholische Würdenträger David Berger ging im Vatikan ein und aus. Er berichtet über seine Einblicke in innerste Kirchenkreise

Von Markus PfalzgrafFRESH

Dr. phil. Dr. theol. David Berger war als konservativer katholischer Theologe im Vatikan zuhause und Herausgeber der Zeitschrift „Theologisches“, bis er sich im Mai 2010 outete. Das Fass zum Überlaufen brachten die Äußerungen des Essener Bischofs Overbeck zum Thema Homosexualität, dass sie Sünde sei. In seinem Buch ‚Der heilige Schein‘, das bereits in vierter Auflage erscheint, beschreibt der promovierte Theologe die katholische Kirche als System der Heuchelei und Repression. Ein Großteil der Würdenträger und Priester- selbst der Papst in Rom – seien homosexuell veranlagt. FRESH sprach mit ihm über seine persönlichen Einblicke in das Innenleben der katholischen Kirche.

Nachdem Bischof Overbeck im Fernsehen Homosexualität als Sünde bezeichnet hatte (FRESH berichtete), hast Du Dich in der Frankfurter Rundschau geoutet. Warum zu diesem Zeitpunkt?
Bis zu dem Ausspruch von Overbeck hatte sich ziemlich viel aufgestaut. Overbeck hat dann zum Ausdruck gebracht, was sich in der katholischen Kirche abzuzeichnen beginnt: Dass wir eine Radikalisierung der Positionen im Hinblick auf Homosexualität haben. Nicht mehr ‚nur‘ die ausgeübte Sexualität wird als Sünde betrachtet, sondern schon die Veranlagung an sich wird verurteilt.

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Claudia Roth: Auch christliche Werte verbindet man mit den Grünen

Quelle: wfg-gk.de

„Eine neue Offenheit“
Grünen-Chefin Claudia Roth: Die Menschen in Baden-Württemberg hatten genug vom arroganten Politikstil

Interview – Augsburger Allgemeine

Augsburg Die Bundesvorsitzende der Grünen, Claudia Roth (Augsburg), hat den Wahlausgang in Baden-Württemberg als „historisches Ereignis“ bezeichnet. Dabei sei es jedoch nicht nur um politische Inhalte, sondern auch um eine „Mischung aus Glaubwürdigkeit und Ehrlichkeit“ gegangen, sagte Roth im Interview mit unserer Zeitung.
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Anleitungen zur christlichen Indoktrination von Kindern

Quelle: spielundzukunft.de

Wer ist Gott? Mit Kindern über Religion sprechen

Von Christiane Löll, dpa – Maerkische Allgemeine

Tübingen (dpa/tmn) – Was kommt nach dem Tod, und wieso geht man in die Kirche? Eltern fällt es oft schwer, solche Fragen ihrer Kinder zu beantworten. Statt religiöse Überzeugungen zu präsentieren, sollten Erwachsene vor allem ehrlich bleiben.

Wie sieht Gott eigentlich aus? Warum gibt es einen Gott und einen Allah? Wieso hängt in der Kirche ein Mann am Kreuz? Kinder können viele Fragen haben, die sich um das Thema Religion und Glaube ranken. So wie sie andere Dinge in ihrer Umwelt wahrnehmen, fallen ihnen religiöse Symbole auf. Darüber hinaus beschäftigen sie sich mit Themen, die die „sichtbare Welt überschreiten“, wie es die evangelische Religionspädagogin Petra Freudenberger-Lötz von der Uni Kassel nennt. Doch wie und wann kann man mit Kindern anfangen, über Religion zu sprechen?

„Je nach religiöser Prägung des Elternhauses tauchen die Fragen schon früh auf und beeinflussen das Kind, bevor es sprechen kann“, sagt der Pädagoge und katholische Theologe Michael Schnabel vom Staatsinstitut für Frühpädagogik in München. „Sie erforschen auch schon früh, was gut und was böse ist. Sobald ein Kind Fragen sprachlich ausdrückt, kann man mit ihm auch darüber sprechen.“
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Beichtgeheimnis: Wenn der Kaplan plaudert

Foto: Matthias Graben / WAZ FotoPool

Wurde in einer Oberhausener Gemeinde das Beichtgeheimnis gebrochen? Der Vatikan beauftragt das Bistum Essen mit der Untersuchung eines brisanten Falles.

Von Klaus BrandtDERWESTEN

Das Bistum schweigt. Kein Sterbenswörtchen. Die hohen Würdenträger bleiben stumm. Doch hinter den Kirchenmauern ist der Fall in aller Munde. Das Beichtgeheimnis soll gebrochen worden sein. Eine Anzeige liegt seit Monaten vor. Beschuldigt: ein Kaplan der Großgemeinde St. Clemens in Oberhausen. Sollte er verurteilt werden, droht die Exkommunikation, der Ausschluss aus der Kirche. Das Erzbistum Köln ermittelt, auf Anordnung des Vatikans.

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Warum ein großes Gehirn

Schluckauf, Leistenbrüche und genetische Gemeinsamkeiten verraten, dass wir den Tieren näher stehen, als wir glauben. Die Abbildung zeigt ein menschliches Embryo im Mutterleib (l.) und einen Mäusefötus. AFP

Elefanten, Primaten, Wale und Menschen haben große Hirne: Forscher haben herausgefunden, welchen Preis Mensch und Tier dafür bezahlen.

WELT ONLINE

Die Größe des Gehirns ist bei Säugetieren eng mit der Länge der Tragedauer und Stillzeit verknüpft. Diesen Zusammenhang zeigen die Analysen zweier britischer Evolutionsbiologen zu den Daten verschiedener Säugetierarten inklusive dem Menschen.

Sie verglichen die Spezies bezüglich vieler körperlicher Faktoren und Verhaltensweisen. Dabei wurde eine eindeutige Verknüpfung deutlich: Je größer das Gehirn, desto mehr müssen Muttertiere in ihre Nachkommen investieren.

Offenbar ist der Nutzen einer starken Hirnleistung für den Erfolg einer Tierart den Aufwand wert, sagen die Forscher. Über ihre Ergebnisse berichten Robert A. Barton von der Durham University und Isabella Capellini von der University of Belfast im Wissenschaftsmagazin „Proceedings of the National Academy of Sciences“.

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Kristina Schröder: Mogel-Diss?

http://www.readers-edition.de

Bereits am 17.2.2011, als der zu Guttenberg-Doktor-Skandal noch hohe Wellen schlug, berichtete die Süddeutsche (SZ) über die fragwürdigen Umstände, unter denen die Ministerin Kristina Schröder im Jahre 2009, damals noch mit Namen Köhler, bei dem bekannten Professor Dr. Falter an der Universität Mainz ihren Doktortitel erhielt.

Von Rolf Ehlers READERS EDITION

Der hochtrabende Titel der Arbeit “Gerechtigkeit als Gleichheit? Eine empirische Analyse der objektiven und subjektiven Responsivität von Bundestagsabgeordneten” lässt nicht erkennen, welch minimalistischer wissenschaftlicher Ansatz damit gepflegt wurde. Es ging um nichts anderes als durch Meinungsumfrage festzustellen, wie ähnlich oder unähnlich die Wertevorstellungen der CDU-Mitglieder des Deutschen Bundestages im Vergleich zu den Wertevorstellungen der CDU-Wähler sind.

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Aufklärung auf Neulateinisch

Ungarns erste Zeitung erschien in Neulatein

Lateinische Texte aus der Renaissance sind zahlreich, aber kaum erforscht – Ein neues Ludwig-Boltzmann-Institut will diesen Schatz nun heben, um das moderne Europa besser zu verstehen

Von Sascha AumüllerderStandard.at

Der niederländische Universalgelehrte, Herausgeber, Textkritiker und Begründer der modernen Philologie Erasmus von Rotterdam gilt heute als wichtigster Wegbereiter des europäischen Humanismus; und als ziemlich schreibwütig mit einem errechneten Pensum von eintausend täglich zu Papier gebrachten Wörtern. Erstaunlich nur: Die Empfänger seiner Briefe – mehr als 2000 davon sind noch erhalten – lobten ihn trotz dieser Wortsalven durchwegs für seinen elaborierten Stil.

Verfasst hat er seine Schriften häufig in Neulatein, also in einer Sprache, die nach ihrer schlampigen Verwendung im Mittelalter zu Beginn der Neuzeit erst rehabilitiert werden musste. Erasmus war der festen Überzeugung, dass formale Aspekte der Sprache auch den Charakter ihrer Benutzer prägen. Schöngeistige Gedanken zur humanistischen Bildung, wie sie 1600 Jahre vor ihm Cicero artikulierte, wollte er nur in einem Latein formulieren, das der vorbildlichen Form der Antike wieder näher war. Neulatein ist also gewissermaßen klassisches Latein.

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Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum

Quelle: bruedergemeinde.de

Gottesstaat Deutschland: Kirchenrecht hat Vorrang
[…]Staat will sich nicht in Arbeitsregelungen einmischen … Die Bundesregierung sieht keinen Grund, jene Regelungen im Grundgesetz in Frage zu stellen, wonach es in kirchlichen Einrichtungen keine Streiks geben darf und die Kirchen ein eigenes Arbeitsrecht schaffen dürfen … Es sei ‚ausschließlich Sache der Kirche zu bestimmen, welche Ämter in ihr bestehen, welche Anforderungen an die Person des Amtsinhabers zu stellen sind und welche Rechte und Pflichten mit dem Amt verbunden sind‘, heißt es in der Antwort. Das Arbeitsrecht sei ‚im Licht des verfassungsrechtlichen Selbstbestimmungsrechts der Kirchen auszulegen‘, zum Beispiel, wenn es um die Konfessionszugehörigkeit gehe. Wenn ein Beschäftigter ’sich in seiner privaten Lebensführung nicht an die tragenden Grundsätze der kirchlichen Glaubens- und Sittenlehre hält‘, könne er entlassen werden. Zudem sei es den Kirchen unbenommen, ein eigenes kollektives Arbeitsrecht zu schaffen[…]

Günther Beckstein: Die Bibel als Maßstab für die Politik
[…]„Die Zehn Gebote – Anspruch und Herausforderung“ heißt Becksteins Buch. Auf knapp 200 Seiten hat der CSU-Mann und evangelische Christ aufgeschrieben, wie ihn Bibel und Gebote in seinem langen politischen Leben begleiten. „Die Zehn Gebote stellen nachgerade eine Gebrauchsanweisung für die Freiheit dar. Sie sind Leitplanken des Lebens.“ Mit dem Buch wolle er einen Einblick geben in seinen Versuch, „zwischen politischem Denken und christlicher Grundüberzeugung die richtigen Entscheidungen zu treffen“. Wobei er die Unterschiede zwischen dem Handeln in Kirche und Politik durchaus deutlich macht. „In der Kirche geht es um Liebe und Wahrheit, in der Politik oft um die jeweils zweckmäßigere Lösung. In der Kirche geht es um die letzten Fragen, in der Politik nur um die vorletzten – Gott sei Dank, muss man sagen“, schreibt Beckstein[…]

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Islamkonferenz gescheitert?

Quelle: deutsche-islam-konferenz.de

SICHERHEIT ALS ZENTRALES ANLIEGEN
Friedrich fährt Deutsche Islam Konferenz gegen die Wand
Bundesinnenminister Friedrich sieht Kampf gegen islamische Extremisten als zentrales Anliegen der Deutschen Islam Konferenz. Dafür erntet er heftige Kritik. Generalverdacht, Stigmatisierung und Frechheit sind nur einige der Vorwürfe.

MIGAZIN

Über die Zusammensetzung der Deutschen Islam Konferenz (DIK) diskutiert man bereits seit der ersten Verkündung der Teilnehmerliste durch den damaligen Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU). Die Zusammensetzung, so die Kritik, repräsentiere nicht die Muslime. Seit Hans-Peter Friedrich (CSU) das Amt des Bundesinnenministers innehat, verlagert sich die Kritik nach der Repräsentanz in Richtung Hausherr.

„Dass der Islam zu Deutschland gehört, ist eine Tatsache, die sich auch aus der Historie nirgends belegen lässt“, hatte er kurz nach seiner Amtseinführung gesagt und damit seinen Vorgängern und dem Bundespräsidenten widersprochen. Daran hielt er auch am Dienstag nach der Konferenz fest – im Historischen Museum.

Islam und Muslime – untauglicher Trennungsversuch
„Selbstverständlich sind die vielen Muslime, die in diesem Land leben, ein Teil dieser Gesellschaft“, sagte er, und fügte hinzu: „Dieses Land ist ein christlich-abendländisch geprägtes Land, … daran bestand und besteht hoffentlich auch kein Zweifel.“ Es sei bedauerlich, dass das „bei den Einzelnen falsch angekommen“ sei. Der Satz, „der Islam ist Teil Deutschlands“, wollte ihm aber nicht über die Lippen kommen.

Vor und neben ihm saßen Muslime, die der Hausherr für befähigt hält, für über vier Millionen Muslime zu sprechen, von denen zwei Millionen deutsche Staatsbürger sind. In den Händen hielten sie einen Pressezettel des Bundesinnenministeriums, in der von „Einbindung des Islams“ die Rede ist. Hinter ihm war „Deutsche Islam Konferenz“ zu lesen.

Kampf gegen islamische Extremisten zentrales Anliegen der DIK

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Tiroler FPÖ fordert Lehrer-Rausschmiss, weil er staatliche Neutralität in der Schule einfordert

Quelle: freigeisterchen.de

Schüler durfte nicht mit ‚Grüß Gott‘ grüßen
Vater: Der Lehrer habe den Schülern erklärt, „dass Fabelwesen nichts in einer Grußformel zu suchen haben“ – Schulbehörde ermittelt – Tiroler FPÖ fordert sofortige Ablöse des Lehres

Kath.net

Innsbruck (kath.net) Ein Lehrer hat an einem Innsbrucker Gymnasium einem Schüler verboten, den Gruß „Grüß Gott“ zu benutzen. Der Vater sagte: „Er hat den Kindern erklärt, dass Fabelwesen nichts in einer Grußformel zu suchen haben.“ Die Eltern haben ihren Sohn deshalb trotz guter Schulleistungen vor zwei Jahren von der Schule genommen. Inzwischen ermittelt die Schulbehörde. Dies berichtet TT.com.

Der Lehrer teilte in einem Leserbrief vor wenigen Tagen mit, dass seiner Auffassung nach in einer säkularisierten Gesellschaft Religion Privatsache sei und religiöse Symbole und Riten in öffentlichen Institutionen nicht zu suchen hätten. Der Vater des Jungen führte aus: „Er fordert von allen Toleranz ein, ist aber selbst gegenüber anderen Wertvorstellungen unglaublich intolerant“. Aus den Erfahrungen mit diesem Gymnasialprofessor formulierte der Vater dann: „Es darf nicht sein, dass ein Lehrer ungebremst seine persönliche Weltanschauung zur Norm erhebt.“
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Studie: Es gibt weder „den Islam“ noch „die Muslime“

Quelle: almaty.diplo.de

MUSLIME IN DEUTSCHLAND
Herkunft, Glaubensrichtung, Bildung, Partizipation
In der Diskussion um muslimische Zuwanderer wird selten auf die Vielschichtigkeit des muslimischen Lebens in Deutschland eingegangen. Ein Blick auf die verfügbaren Daten kann hier aufschlussreich sein und dient zudem der Versachlichung.

Von Prof. Dr. Sonja HaugMIGAZIN

Im Rahmen einer bundesweit repräsentativen Studie des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge wurden im Jahr 2008 im Auftrag der Deutschen Islam Konferenz 6.000 Haushalte aus fünfzig muslimisch geprägten Herkunftsländern befragt.

Muslime in Deutschland kommen aus einer Vielzahl von Herkunftsländern
Die Ergebnisse belegen, dass zum Teil erhebliche Anteile der Personen mit Migrationshintergrund aus den untersuchten Herkunftsländern sich selbst nicht als Muslime betrachten. Beispielsweise gehören fast 40 Prozent der Migranten aus Iran gar keiner Religionsgemeinschaft an. Aus anderen überwiegend muslimisch geprägten Herkunftsländern wie etwa dem Irak oder afrikanischen Ländern sind verstärkt Angehörige religiöser Minderheiten wie Christen zugewandert. Aus der religiösen Zusammensetzung der Bevölkerung des Herkunftslandes kann daher nicht automatisch auf die Religion der in Deutschland lebenden Migranten geschlossen werden.
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Genealogie: Ahnenforschung leicht gemacht?

Quelle: http://www.ahnenforschung-europa.de

Wie viele Geschwister hatten Oma und Opa eigentlich und wo kamen sie ursprünglich her? Bis sich Enkelkinder diese Fragen stellen, ist es oft schon zu spät, die Großeltern persönlich zu fragen. Die Familiengeschichte zu erforschen, interessiert inzwischen viele Menschen. Daher war der 4. Westfälische Genealogentag am Samstag in Altenberge gut besucht.

Von Sigrid TersteggeRuhr Nachrichten

„Mit heute über 1.000 Besuchern und jetzt 52 Ausstellern im Bereich Vereine, Verlage, Archive und Serviceanbietern hat sich das Interesse von Jahr zu Jahr gesteigert“, freute sich Christian Loefke von der Westfälischen Gesellschaft für Genealogie.

Spannende Geschichten

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Unwirkliche Wirklichkeiten

http://www.perilog.net

Zur Wissenssoziologie von Verschwörungstheorien

Von Andreas Anton – Perilog.net

Wie entstehen Verschwörungstheorien? Wie werden sie verbreitet? Und wie wirken sie? Auf diese und ähnliche Fragen antwortet ein neues wissenssoziologisches Modell verschwörungstheoretischen Denkens. Das unterliegende theoretische Konzept wird im Band ausführlich vorgestellt und am Beispiel der verschwörungstheoretischen Deutungen der Ereignisse des 11. September 2001 praxisnah erläutert.

In den Blick genommen wird dabei nicht nur das Zusammenspiel zwischen orthodoxen und heterodoxen Überzeugungssystemen, sondern auch der Prozess der gesellschaftlichen Konstruktion von Wirklichkeit in modernen Gesellschaften generell. Ziel des Bandes ist es, mithilfe verschiedener wissenssoziologischer bzw. diskurstheoretischer Ansätze (Peter Berger und Thomas Luckmann, Michel Foucault, Ulrich Oevermann, Reiner Keller) eine theoretisch plausible wie empirisch tragfähige wissenssoziologische Theorie zur Entstehung und Verbreitung sowie zu den Funktions- bzw. Wirkungsweisen von Verschwörungstheorien zu entwickeln. Hierfür wird zunächst aufgezeigt, dass die wenigen wissenschaftlichen Arbeiten, die sich generell mit Verschwörungstheorien beschäftigen, in der Regel wirkungsorientierte deskriptive Ansätze verfolgen und in erster Linie um historisch-politische Einordnungen und Problematisierung bemüht sind.

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Jahresbericht: Sekten-Info NRW

Besucher der Website

Insgesamt wurden im Jahr 2010 1.296 Anfragen beim Sekten-Info Nordrhein-Westfalen e.V. registriert. Zusätzlich zu diesen Anfragen nutzten viele Bürger die Webseite des Sekten-Info Nordrhein-Westfalen e.V. als Informationsquelle. Im Jahr 2010 konnten 281.516 Besucher gezählt werden. Im Vergleich zu den Vorjahren ist dies ein weiterer Anstieg und zeigt, dass das Informationsbedürfnis zu neuen religiösen Bewegungen nach wie vor sehr hoch ist und viele Bürger es schätzen, sich selbständig und anonym mit Hilfe des Internets zu informieren (vgl. Diagramm 1). Aus diesem Grund bieten die MitarbeiterInnen des Sekten-Info Nordrhein-Westfalen e.V. seit 2006 zusätzlich zur bisherigen persönlichen Beratung die Möglichkeit der Online-Beratung an. Diese Möglichkeit wurde im letzten Jahr immerhin 25 Mal genutzt, bei weiteren 192 Fällen begann die Beratung mit einer E-Mail, wurde dann aber in einer persönlichen Beratung fortgesetzt.

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Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum

Quelle: bruedergemeinde.de

Wie die Religioten gewählt haben:
[…]In Baden-Württemberg stimmte fast jeder vierte evangelische Wähler (23 Prozent) für Bündnis 90/Die Grünen … Von den Katholiken entschieden sich 21 Prozent für die Ökopartei (plus 11). Bei den Konfessionslosen und Andersgläubigen wurde sie stärkste Partei (34 Prozent/plus 15). Die SPD liegt bei den Protestanten über ihrem Gesamtergebnis (26 Prozent/minus 3). Von den Katholiken wählten 20 Prozent „rot“ (minus 1) und von den Konfessionslosen/Andersgläubigen 25 Prozent (minus 4). Die CDU erlitt bei den Katholiken die größten Verluste (48 Prozent/minus 8). Von den Evangelischen votierten 37 Prozent (minus 2) für die Christdemokraten. Bei den Konfessionslosen/Andersgläubigen ist sie nur noch drittstärkste Kraft (23 Prozent/minus 3). Die FDP schnitt bei Protestanten (6 Prozent) leicht besser ab als bei Katholiken (5 Prozent) und Konfessionslosen bzw. Wählern mit anderer Religionszugehörigkeit (4 Prozent)[…]

Die Glaubenspraxis der Annette Schavan
[…]Berlin (kath.net) „Ich bete seit 30 Jahren täglich das Stundengebet“. Dies bekennt Annette Schavan (CDU), Bundesministerin für Bildung und Forschung, in einem Interview mit „Cicero“. Dies bedeute für die Politikerin täglich einen Zeitaufwand von eineinhalb Stunden. Hatte sich Annette Schavan mit einigen ihrer Entscheidungen durchaus auch den Unmut mancher Katholiken zugezogen (Befürwortung der Priesterweihe für verheiratete Männer und den Kompromiss in der Verschiebung des Stichtags für die Nutzung embryonaler Stammzellen), so befindet sie sich mit ihrer Einstellung zur PID inzwischen doch wieder auf katholischem Kerngebiet: Sie wolle nicht, „dass sich bei uns einmal Menschen für ihre Behinderungen rechtfertigen müssen“[…]

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Katastrophen und die Höllen- und Öko-Predigten der Theologen

Quelle: blogs.ethz.ch

Fukushima, Öko-Theologen und die deutsche Höllenpredigt.
Theologische Trittbrettfahrer der Katastrophen. „Natur“ und „Schöpfung“ sind keine geeigneten Wegweiser in die Energiezukunft.

(Gastkommentar) Von Hans WinklerDie Presse

Unter den Bedingungen der modernen Medienwelt sind Zeiten großen Unglücks immer auch Zeiten großer Hysterie und vorschneller politisch-populistischer Reaktionen. Da passiert in Japan ein MAU, ein mittelgroßer anzunehmender Unfall in einem Atomkraftwerk, und im 15.000 Kilometer entfernten Deutschland werden sofort sieben Atomkraftwerke abgeschaltet.

Ein Theologe beklagt trotzdem die „Apokalypse-Blindheit“ seiner Landsleute. Anscheinend meint er, die Leute fürchteten sich immer noch zu wenig. Da wird das alte Instrument der Höllenpredigt wieder aus dem Sack gezogen, mit der die Kirche den Menschen früher Angst einzujagen pflegte. Dass die Deutschen schon das „Ende des Atomzeitalters“ einläuten, beeindruckt allerdings ihre Nachbarn wenig. Der französische Präsident sagte sofort, sein Land denke gar nicht daran, die Atomkraftwerke abzustellen, sondern werde im Gegenteil an einer weiteren Verbesserung der Sicherheitsstandards arbeiten. Schweden und Finnland haben eben die Eröffnung von Endlagerstätten bekannt gegeben.

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Bundesinnenminister Friedrich und Islamwissenschaftler im Interview

Vor der ersten Plenarsitzung der Islamkonferenz:
Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich und Islamwissenschaftler Abdelmalik Hibaoui sind sich einig, dass ein deutscher Islam am Grundgesetz orientiert sein muss. Im Gegensatz zu Hibaoui hält Friedrich kopftuchtragende Lehrerinnen für „problematisch“.

Hans-Peter Friedrich und Abdelmalik Hibaoui im Gespräch mit Stephan DetjenDeutschlandfunk

Stephan Detjen: Das Interview der Woche im Deutschlandfunk – heute in einer besonderen Form, nämlich mit zwei Gesprächspartnern, die ich beide in unserem Hauptstadtstudio in Berlin begrüße. Zum einen der neue Bundesinnenminister. Hans-Peter Friedrich, guten Tag Herr Minister Friedrich.

Hans-Peter Friedrich: Grüß Gott.

Detjen: Und an seiner Seite Abdelmalik Hibaoui. Er ist Islamwissenschaftler, Imam in Stuttgart und Mitglied der Deutschen Islamkonferenz, also dem 2006 vom damaligen Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble gegründeten Diskussionsforum der Bundesregierung mit Vertretern der Islamischen Religion und Kultur in Deutschland. Willkommen Herr Hibaoui.

Abdelmali Hibaoui: Vielen Dank

Detjen: Herr Minister, die Islamkonferenz tritt am kommenden Dienstag zu ihrer ersten Plenarsitzung unter Ihrer Leitung zusammen. Wie werden Sie den Mitgliedern erklären, dass die Religion von vier Millionen Menschen in Deutschland nach Ihrer Auffassung nicht Teil dieses Landes ist?

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Kreuz auch Symbol der Unterdrückung

Das Kreuz mit den Religionen

„Die zwei Urteile sind zu akzeptieren“, sagt die grüne Abgeordnete Daniela Musiol. „Es steht uns nicht an, diese in Frage zu stellen.“ Gemeint sind die sogenannten Kreuz-Urteile in den vergangenen Tagen. Erst hatte der Verfassungsgerichtshof in Wien das Anbringen von Kreuzen in Kindergärten als zulässig beurteilt. Dann hatte der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) in Straßburg der italienischen Regierung Recht gegeben: Kreuze in Schulklassen sind keine Menschenrechtsverletzung.

Von Lukas KapellerderStandard

Dennoch will Grünen-Verfassungssprecherin Musiol die „Initiative Religion ist Privatsache“ unterstützen, wie sie bei einer Pressekonferenz am Donnerstag klarmachte: „Man muss sensibel mit der Frage umgehen, ob sich Minderheiten in ihren Rechten beeinträchtigt sehen.“ Konkret heißt das für Musiol: Die Verfassungsrichter würden die Kreuze in Kindergärten und Schulen zwar nicht verbieten. Es gebe aber auch kein Gebot, diese aufzuhängen – und somit politischen Spielraum.

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