Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum


Endlich – Christliche Gewerkschaften müssen kräftig löhnen!
[…]Das Urteil ist ein Paukenschlag für die Leiharbeitsbranche: Alle Tarifverträge der Christlichen Gewerkschaften sind unwirksam. Das bedeutet, dass Mitarbeiter mit Verträgen ab 2005 Nachzahlungen verlangen können. Sie müssen dafür jedoch vor Gericht gehen[…]

Pfaffen entdecken Facebook
[…]Wien, 01.03.2011 (KAP) Knapp 3.500 „Freunde“ zählt Toni Faber im Netwerk „Facebook“ bereits. Damit ist der Dompfarrer von St. Stephan unerreichter König unter den österreichischen Pfarrern; und das will etwas heißen, sind doch bereits 90 Prozent der rund 3.000 Pfarren online – wenn auch nicht alle zugleich auch auf „Facebook“ vertreten sind. Toni Faber kann eine bemerkenswert hohe Zahl an Freunden für sich verbuchen. Zum Vergleich: Bei der auf „Facebook“ eingerichteten Seite „Katholische Kirche“ (für den deutschen Sprachraum) klickten lediglich knapp 2.000 „Facebook“-Nutzer auf „gefällt mir“. Mit seinen 3.500 Freunden hat Toni Faber auch bereits die Hälfte der Fans von Papst Benedikt XVI. (rund 6.400) erreicht[…]

Was für ein Kreuz mit dem Kreuz!
[…]Wenn heute die Heilsbotschaft vom Kreuz oft auf Unverständnis stößt oder auf unfruchtbaren Boden fällt, dann vor allem deshalb, weil nicht zuvor die der Schöpfung eingeprägte Ursymbolik des Kreuzes, in dessen Urgestalt auch und gerade der Mensch gebaut ist, entfaltet worden ist. Wo dies geschieht, und zwar nicht bloß rational und vom Willen her, sondern auch emotional und ‚kardial‘, da erscheint das Kreuz in neuem Licht: „Das ‚Mysterium Crucis‘ entspricht im Kontext anderer Glaubenswahrheiten am höchsten und tiefsten dem Heilserwarten, dem Heilsverlangen und dem Heilsvertrauen des Menschen. (…) Keine andere Glaubenswahrheit trifft den Menschen in seiner vom Schöpfer geschenkten Natur so tief. Keine andere Offenbarung lässt die emotional-kardiale Mitte des Menschen so stabil werden. Und keine andere Gewissheit kann mehr Kraft für das Gelingen des Lebens geben“[…]

Bayerischer Adel, nein danke!
[…]Entsetzt hat das Oberhaupt des ältesten evangelischen Adelsgeschlechts in Bayern, Albrecht Fürst zu Castell-Castell, auf die Zustimmung der Landessynode reagiert, dass künftig homosexuelle Pfarrer und Pfarrerinnen mit ihren Partnern in Pfarrhäusern wohnen dürfen. Der 85-Jährige hat dagegen Widerstand angekündigt und Gleichgesinnte um sich versammelt. Redaktionsmitglied Till Hofmann hat den Fürsten, der zwölf Jahre Synodaler der Landeskirche war, in Castell (Landkreis Kitzingen) besucht und mit ihm über seine Ansichten gesprochen.[…]

Großbritannien verbietet Fundi-Christen Pflegeelternschaft
[…]Derby (kath.net) Der Klage von Owen und Eunice Johns, Christen in einer Pfingstgemeinde, ist vor dem britischen High Court nicht stattgegeben worden. Das Ehepaar war von der Stadt Derby informiert worden, dass sie nicht als Pflegeeltern fungieren können, da sie dazu wegen ihrer strikten Ablehnung der Homosexualität als ungeeignet angesehen werden. Daraufhin haben die Eheleute auf „religiöse Diskriminierung“ geklagt[…]

Erdogans Größenwahn
[…]Erdogan wandte sich am 27. Februar in Düsseldorf in einer Rede vor rund 10.000 Landsleuten gegen eine allzu starke Anpassung der Türken in Deutschland: „Ich sage Ja zur Integration, aber ich bin gegen Assimilation.“ Er fügte hinzu: „Unsere Kinder müssen Deutsch lernen, aber sie müssen erst Türkisch lernen.“ Zugleich warnte er vor einer wachsenden Ausländerfeindlichkeit in Deutschland. Ferner stelle er eine zunehmend negative Stimmung gegen den Islam fest: „Islamophobie ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, genauso wie Rassismus.“[…]

Keine Chance für Homeschooling in Deutschland
[…]Dementsprechend hält das BVerfG die allgemeine Schulpflicht für verfassungsgemäß und verneint einen Anspruch auf die Erteilung von Heimunterricht mit folgender Begründung: „Die Allgemeinheit hat ein berechtigtes Interesse daran, der Entstehung von religiös motivierten ‚Parallelgesellschaften‘ entgegenzuwirken und Minderheiten auf diesem Gebiet zu integrieren. Integration setzt dabei nicht nur voraus, dass die Mehrheit der Bevölkerung religiöse Minderheiten nicht ausgrenzt, sie verlangt auch, dass diese sich selbst nicht abgrenzen und sich dem Dialog mit Andersdenkenden und –gläubigen nicht verschließen.“ (Beschluss v. 29.04.2003, Az. 1 BvR 436/03)[…]