Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum


Unser neuer Verteidigungsminister- wieder ein Religiot und mit evangelikaler Ausprägung
[…]Kanzleramtschef Thomas de Maizière, im Präsidium des Deutschen Evangelischen Kirchentags, würde unterschreiben, was Hermann Gröhe über sein Christsein sagt: „Der Glaube an Jesus Christus gibt mir Halt im Leben und – wie ich hoffe – auch im Sterben. Das würde ich von einem Parteiprogramm nie sagen“[…]

Katholischer Kirche fehlt jeglicher Humor
[…]Bonn (dpa) – Ein satirischer Filmbeitrag des ZDF über Papst Benedikt XVI. hat Kritik der katholischen Kirche hervorgerufen. In dem Film, der demnächst in der Reihe «ZDF Mashups» bei ZDF neo gezeigt werden soll, wird der Papst als Topmanager des Jahres Jupp Ratzinger dargestellt.
Sein Unternehmen, die katholische Kirche, hat in dem Film allerdings kaum noch Gläubige aber um so mehr Gläubiger, die auf dem Petersplatz demonstrieren[…]

Guttenplag macht weiter, auch Bene bleibt nicht verschont
[…]Im Visier der selbst ernannten Plagiatsjäger sind u.a. auch der frühere bayrische Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU), Bestsellerautor Thilo Sarrazin (SPD), der frühere Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland Michel Friedman (CDU), Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann und Margret Wintermantel, Präsidentin der Deutschen Hochschulrektorenkonferenz. Und sogar die Dissertation von Papst Benedikt XVI. alias Josef Aloisius Ratzinger über „Volk und Haus Gottes in Augustins Lehre von der Kirche“ aus dem Jahr 1953 soll überprüft werden[…]

Harald Krassnitzer ist kein Religiot
[…]Der 50-jährige Schauspieler spielt im Film ‚Am Kreuzweg‘, der am 9. März um 20:15 Uhr in der ARD läuft, zwar einen Priester, beteuert jedoch, dass er selbst keine Verbindung zum Glauben hat.
„Gott sei Dank: Ich bin nicht religiös, neige noch nicht einmal dazu, in transzendentale Gefilde abzuschweifen“, erklärt er im Interview mit dem Magazin ‚Bunte‘. In den 90er Jahren sei er deshalb aus der Kirche ausgetreten. Die katholische Kirche kritisiert er außerdem für das Zölibat, das er für „besonders unmenschlich“ hält[…]

Islamophobie: „Politically Incorrect“ und „Bürgerbewegung Pax Europa“
[…]Mehrere PI-Aktivisten sind Mitglied der CSU, Stürzenberger selbst ist erst 2010 beigetreten, obwohl er von 2003 bis 2004 Pressesprecher der Münchner CSU war. An führender Stelle will er zusammen mit anderen im Juni den Landesverband Bayern der neuen Partei „Die Freiheit“ gründen. Deren großes Vorbild ist der niederländische Rechtspopulist Geert Wilders…
Der bayerische Verfassungsschutz hält PI und BPE nicht für extremistisch. Sie seien „keine Beobachtungsobjekte“, „Detailkenntnisse liegen deshalb nicht vor“, so das Innenministerium. Immerhin, man habe ihre Aktivitäten „im Auge“, sprich: Man lese ihre Verlautbarungen. Oberbürgermeister Christian Ude kommentiert das Mitlesen der Verfassungsschützer so: „Wenn es ihnen dabei nicht kalt über den Rücken läuft, verstehe ich sie nicht ganz“[…]

Harzer Tourismusverband wirbt mit Hexenkult – Religioten sind entsetzt
[…]München (kath.net/idea)
Dem Harz, einem der reizvollsten Mittelgebirge, sind möglichst viele Urlauber und Touristen zu gönnen – aber bitte nicht „auf Teufel komm raus“. Man mag es für Naivität oder religiöses Unwissen halten, wenn der Harzer Tourismusverband auf „dunkle Mächte“, Hexen und den Teufel setzt, um Gäste anzulocken. Das ist aber keine harmlose Folklore, sondern ein Spiel mit bösen Mächten und Gewalten. Missionare wie Bonifatius haben unseren Vorfahren im Mittelalter die Botschaft von Jesus Christus gebracht, um ihnen den Glauben an böse Geister auszutreiben – und jetzt tun wir alles, um in solche Knechtschaft zurückzufallen?[…]

Evangelikale Mission per Kinowerbung – Gottes-Spam
[…]Man sitzt nichtsahnend im Kino, und auf einmal macht Gott einem eine Liebeserklärung. Die Texterin und Art Direktorin Eva Jung will einen Werbespot für Gott ins Kino bringen, der die Botschaft verbreitet: „Gott ist bis über beide Ohren verliebt. In dich.“ Für die Verbreitung des Spots braucht sie noch Helfer[…]

Katholische Basis rebelliert
[…]Der Aufruf von über 260 Theologieprofessoren zu Dialog und Reformen in der römisch-katholischen Kirche findet Unterstützung an der katholischen Basis. Neben mehreren hundert Hauptamtlichen haben inzwischen viele tausend Laien entsprechende Unterstützungslisten unterzeichnet. Allein die Online-Plattform „Kirche2011.de“ hat mittlerweile an die 10.000 Unterschriften zusammen bekommen – ohne jede Öffentlichkeitsarbeit. Initiatoren sind zwei Studierende[…]

 

1 Comment

  1. Einen Religioten als Minister könnte man noch einigermaßen ertragen, wenn er nicht seine religiotische Gesinnung bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit vor aller Öffentlichkeit kund tun würde. Religion hat in der Politik nichts zu suchen. Wenn die Politiker dies nicht endlich kapieren, müssen sie damit rechnen, dass eines Tages vor einer Wahl Listen auftauchen, auf denen die Religionszugehörigkeit der Kandidaten vermerkt ist. Dies mit der Aufforderung, keinen religiös verseuchten Politiker mehr zu wählen ! Na, ja, auf meiner persönlichen Boykottliste sind bereits einige Namen vermerkt. So z.B. die Merkel, die Nahles, der Thierse, um nur einige wenige zu nennen. Aber auch Biggy Bender die grüne MdB-Esotante, Homöopathie-Anhängerin und antroposophisch verseuchte Abgeordnete steht auf meiner Negativliste.

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