J. Ratzinger: Tod Jesu – keine jüdische Kollektivschuld


Papst Benedikt XVI. ist in seinem neuen Buch einen Schritt auf das Judentum zugegangen. Er lehnt darin die These ab, wonach die Juden kollektiv für den Tod Jesu verantwortlich seien. Aus der jüdischen Welt bekommt Benedikt Applaus für diese Äußerungen. Der Vatikan hat diese zentrale Passage des Buches bereits vorab veröffentlicht.

Von Tilmann KleinjungARD-Hörfunkstudio Rom

In seinem neuesten Buch greift Papst Benedikt XVI. eines der sensibelsten Themen der Theologiegeschichte auf. Wer war verantwortlich für den Tod Jesu am Kreuz? Die These, dass das Volk der Juden als solches den Tod des Gottessohnes zu verantworten habe, hat über Jahrhunderte zu den schlimmsten antisemitischen Exzessen geführt. Die pauschale Verunglimpfung von Juden als Gottesmörder hat Pogromen eine vermeintlich theologische Legitimation geliefert. Auch im Neuen Testament finden sich Anhaltspunkte für eine solche antijüdische Deutung des Kreuzestodes Jesu.

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3 Comments

  1. Dieser alte Falke glaubt wohl durch kleine Korrekturen an seinem Märchenbuch der Nationen seinen Verein vor dem Untergang retten zu können. Weit gefehlt.

    Hatte seine Aktion der Abschaffung der Vorhälle vor einiger Zeit irgendwelche Folgen? Mit nichten. Es interessiert keinen vernünftigen aufgeklärten Menschen, wenn diese alten Männer zu schwurbeln anfangen.

    Diese alten macht- und geldhungrigen Männer haben immer noch nicht begriffen, welche Macht die neuen Technologien besitzen. Heutzutage werden Infornationen schnell verteilt und auch bewertet, sodass sich Meinungen auch schneller bilden können. Sie sind mit ihren Veränderungen 500 Jahre zu spät dran.

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  2. Der Ratzegalli tut gerade so, als sei er damals dabei gewesen.
    Wie alle Angeber denen die Felle davon schwimmen, ist auch er nicht mehr abgeneigt zum „Bäumchen wechsel dich“.
    Armer, alter, bemitleidenwerter Fantast. 🙂

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