In den Fängen von Scientology – ein Aussteiger packt aus


Quelle: catsandbeer.com

Er hat es geschafft. Er hatte den Mut und die Kraft auszusteigen. Erst vor ein paar Wochen konnte sich der junge Mann aus den Fängen von Scientology befreien.

Kerner

Die Glaubensgemeinschaft verspricht eine bessere Welt – aber nur, solange man die Lehren des Gründers L. Ron Hubbard treu befolgt. Wie leicht kann man in die Fänge von Scientology geraten? Welcher Psychodruck herrscht im gefährlichen Machtzentrum? Ehemalige Mitglieder erzählen von menschenverachtenden Machenschaften, Straflagern, Manipulation – Gehirnwäsche pur. Die Gier nach Macht und Reichtum sei das Einzige, was die Organisation anstrebe.

Scientology – Was steckt dahinter?

Die selbst ernannte Glaubensgemeinschaft verspricht ihren Anhängern eine bessere Welt – wenn sie die scientologische Lehre befolgen. Was das bedeutet, erzählen bei „Kerner“ zwei Menschen, die den Ausstieg geschafft haben. Hier haben wir einige Hintergrundinformationen für Sie zusammengestellt:

Scientology wurde von L. Ron Hubbard in den 1950ern gegründet. Der ehemalige US-Marine-Soldat und Science-Fiction-Schriftsteller, der seine Kriegserlebnisse in einer psychotherapeutischen Behandlung aufarbeitete, veröffentlichte 1950 das Buch „Dianetik – Die moderne Wissenschaft der geistigen Gesundheit“ und beschrieb darin Verfahren zur Persönlichkeitsveränderung, die er selbst entwickelt hatte. Nachdem Hubbards Methoden zunächst in verschiedenen Dianetik-Zentren gelehrt wurden, gründete er die Scientology-Organisation und erweiterte und systematisierte seine Ideologie. Nach dem Tod von L. Ron Hubbard im Jahr 1986 übernahm David Miscavige die Führung von Scientology. Heute gleicht die Organisation einem Wirtschaftskonzern und arbeitet u.a. auch mit Franchise-Verträgen, um die scientologische Lehre zu verbreiten.

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1 Comment

  1. Ich fand die Diskussion interessant; chade dass die Diskussion so kurz war und Kerner immer wieder dem Pressesprecher (Jürg Stettler) von Scientology ins Wort fiel. Stettler scheint kein Fanatiker zu sein und hatte auch überzeugend Argumente parat. Ein guter Schlagabtausch statt der sonst so üblichen „Berieselung“.

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