Neuigkeiten aus dem religiösen Paralleluniversum


Österreich: „Initiative gegen Kirchenprivilegien“ jetzt unterschreiben
[…]Kirchenkritiker sammeln ab heute, Dienstag, Unterstützungserklärungen für ein Volksbegehren gegen angebliche staatliche Privilegien der Kirche. Verlangt wird etwa die „klare Trennung von Kirche und Staat“ sowie die Streichung von Subventionen. Die Initiatoren fordern auch eine Sonderkommission zu Missbrauchsfällen. Die Unterstützungserklärungen liegen in 200 Städten und Gemeinden in Österreich auf, benötigt werden 8032 Unterschriften, um das Volksbegehren auch wirklich einleiten zu können[…]

29 Prozent der Deutschen vertrauen dem Papst
[…]Hamburg (dapd-bay). Die Bundesbürger setzen deutlich mehr Vertrauen in Papst Benedikt XVI. als in Manager und Parteien. In einer Studie des Forsa-Instituts gaben 29 Prozent der Befragten an, „großes Vertrauen“ zum Papst zu haben, wie die „Zeit“-Beilage „Christ & Welt“ vorab berichtete. Die Werte für Parteien und Manager liegen bei 18 und 12 Prozent. An der Spitze der Rangfolge rangiert mit 62 Prozent der Bundespräsident[…]

AirBerlin: Vergünstigungen für Pilgerreisen zu Bene nach Rom
[…]Auf der Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin unterzeichneten Joachim Hunold, CEO airberlin, und Pater Caesar Atuire, Priester und Geschäftsführer der katholischen Pilgerorganisation Opera Romana Pellegrinaggi (ORP) sowie Karlheinz Kögel, Geschäftsführer von Binoli, einen Kooperationsvertrag. airberlin und Binoli sind damit ab sofort offizielle Partner des ORP für den deutschsprachigen Raum[…]

Hessentag: Engel weisen den Weg
[…]Hessentagsbesucher können bei den Katholiken gen Himmel steigen. Gut 150 blaue und weiße Engel sendet die katholische Kirche im Juni auf den Hessentag … Was soll der Mummenschanz beim Fest der Hessen? Die Engel werden Fragen aller Art beantworten und den Weg zu Oasen der Entspannung weisen, hieß es bei der Projekt-Präsentation im Oberurseler Rathaus. Wer einen Engel anspricht, erfährt den kürzesten Weg zur nächsten Toilette – oder auch die Route zum lokalen Zentrum des Katholikentums[…]

Neues Papstbuch: Förderung von christlichem Antisemitismus??
[…]Dieter Bauer vom „Schweizerischen katholischen Bibelwerk“ attackiert das neue Papstbuch mit den Worten „Papst widerspricht den Evangelien“ und wirft ihm sogar die Förderung von christlichen Antisemitismus vor[…]

Sydneys Erzbischof ein Klimaleugner
[…]Syndey (kath.net/CNA) Der Erzbischof von Syndey, George Kardinal Pell, hat dem Leiter des australischen Bureau of Meteorology auf dessen Attacke während einer Expertenanhörung im australischen Senat scharf geantwortet … „Mir missfällt es, wenn eine Diskussion nicht auf wissenschaftlichen Fakten beruht“ – Zur Zeit der Römer und im Mittelalter war die Temperatur höher als jetzt[…]

Ex-Bundesverfassungsrichter: „PID verbieten, Abtreibungen eingrenzen“
[…]Der ehemalige Bundesverfassungsrichter Ernst-Wolfgang Böckenförde hat sich in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ) für ein absolutes Verbot von Gentests an Embryos ausgesprochen. Die Präimplantationsdiagnostik (PID) sei ein Selektionsinstrument und missachte die Würde des Menschen. Der Jurist forderte zudem eine strengere Handhabung der Abtreibungsgesetze[…]

Diakonie weiterhin scheinheilig und verlogen
[…]Die Diakonie Baden hat Vorwürfe zurückgewiesen, Mitarbeiter diakonischer Einrichtungen erhielten zu wenig Lohn. «Den Vorwurf höre ich mit großem Erstaunen», sagte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Diakonie Baden, Jürgen Rollin, am Dienstag in Karlsruhe. Die Mitarbeiter seien das «höchste Gut» des evangelischen Wohlfahrtsverbandes. Rollin reagierte damit auf Kritik von Mitarbeitervertretern und der Gewerkschaft ver.di, die von «Lohndumping» gesprochen hatten. «Ich bin mir sicher, dass wir nicht schlechter bezahlen, als dies branchenüblich ist», sagte Rollin. Eine schlechtere Bezahlung könne sich die Diakonie gar nicht leisten, da sie sonst qualifizierte Mitarbeiter an andere Unternehmen der Sozialbranche verlieren würde[…]

EKD-Ratsvorsitzender: Wir brauchen akademisch gebildeten Islam
[…]Gleichzeitig verwies Schneider auf unterschiedliche Dialog-Kulturen zwischen Christen und Muslimen. So empfänden Muslime Sachkritik rasch als Kritik an der Person und somit als Beleidigung. «Es gibt auch eine Erregungskultur, mit der ich mich schwertue», führte der Ratsvorsitzende aus. Als Beispiel nannte er den Streit um die Mohammed-Karikaturen: «Dass wegen so etwas Häuser brennen und Nonnen umgebracht werden, geht nicht»[…]

 

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